Wie Bischöfe über die Impfpflicht denken

Wie stehen Bischöfe zur Impfpflicht?
Wie stehen Bischöfe zur Impfpflicht? ©APA/GEORG HOCHMUTH (Symbolbild)
Eine zeitlich befristete Impfpflicht als "letzte Möglichkeit" zur Bekämpfung der Pandemie ist in den Augen von Österreichs römisch-katholischen Bischöfen "zulässig".

Das hat die Bischofskonferenz laut Kathpress in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung (http://go.apa.at/eloPRvX1) dargelegt. Betont wird darin der die Letztverantwortung der Regierenden und das Ziel, Gesundheit und Freiheit gleichermaßen zu schützen.

Bischöfe werben für Versöhnungsbereitschaft

Weiters halten die Bischöfe fest, dass sie zur konkreten Ausgestaltung des geplanten Gesetzes "kein detailliertes Votum abgeben" und sich daher "am Begutachtungsverfahren nicht beteiligen". Im Blick auf die Polarisierungen in der Gesellschaft werben die Bischöfe für eine "heilsame Abrüstung der Worte und Gesten", die Bereitschaft zur Versöhnung und für das Gebet gerade im Advent.

Bischöfe über Impfung

In ihrer Erklärung mit dem Titel "Schützen. Heilen. Versöhnen." weisen die Bischöfe darauf hin, dass ein "breiter wissenschaftlicher Konsens" die Schutzimpfung gegen Covid-19 als einen "unerlässlichen Beitrag" bewerte, um Menschen vor schwerer, lebensbedrohlicher Erkrankung zu schützen. "Wer sich impfen lässt, schützt damit auch die öffentlichen Gesundheitssysteme vor Überlastung und all jene, die nicht wegen Corona, sondern aus anderen Gründen eine intensivmedizinische Behandlung benötigen", heißt es.

(APA/Red)

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