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Widerstand lässt nach

Der Widerstand der in den Bergen von Ostafghanistan verschanzten mutmaßlichen El-Kaida-Kämpfer hat nach Angaben der US-Armee am Freitag nachgelassen.

Brigadegeneral John Rosa machte dafür das schlechte Wetter und die anhaltenden Angriffe von US-Kampfhubschraubern verantwortlich.

Gegenüber dem Beginn der „Operation Anaconda“ genannten Offensive in der ostafghanischen Provinz Paktia vor sieben Tagen habe die feindliche Gegenwehr deutlich nachgelassen, sagte Rosa. „Aber das ist immer noch ein sehr, sehr gefährlicher Ort.“

Nebel und Schneefälle hatten in der Nacht und am frühen Morgen die US-geführte Großoffensive in Ostafghanistan behindert. US-Kampfflugzeuge bombardierten trotz schlechter Sicht weiter Stellungen in den bis zu 3.000 Meter hohen Arma-Bergen. Zur Verstärkung der Bodentruppen entsandte die afghanische Interimsregierung erstmals seit Beginn der Offensive Einheiten ins Kampfgebiet. Die US-Armee geht davon aus, dass sich noch mehrere hundert Kämpfer in den Bergen versteckt halten.

Die Regierung in Kabul wünscht nach den Worten ihres Wiederaufbauminister Amin Farhang eine Aufstockung der internationalen Afghanistan-Schutztruppe auf 20.000 bis 30.000 Mann. „Wir haben massive Sicherheitsprobleme in den Provinzen“, sagte er in einem Gespräch mit der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Samstagsausgabe).

Die Gefahr durch die Kämpfer der radikal-islamischen Taliban und El Kaida sei noch keineswegs gebannt, betonte Farhang. Das zeigten die jüngsten massiven Kämpfe in Ostafghanistan. Bislang kontrollierten die knapp 5.000 Soldaten der Schutztruppe ISAF nur den Großraum Kabul.

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