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Wichtiger Schritt für Kyoto-Protokoll

Trotz des Widerstands der USA kann das Kyoto-Protokoll für den globalen Klimaschutz voraussichtlich zum 1. Juni in Kraft treten. Japan hat Ratifikation beschlossen.

Das japanische Parlament beschloss mit großer Mehrheit, das Vertragswerk zu ratifizieren. Damit Japan das Abkommen als 55. Staat anerkennt, müssen noch das Oberhaus und das Kabinett zustimmen.

Bisher haben 54 Staaten das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Damit es fristgerecht bis Anfang Juni in Kraft treten kann, ist die Zustimmung von mindestens 55 Staaten erforderlich, die auch gleichzeitig für 55 Prozent der weltweiten Emissionen von Kohlendioxid verantwortlich sind.

Das 1997 in der japanischen Stadt Kyoto beschlossene Klimaprotokoll verpflichtet die Industrieländer, ihre Schadstoffemissionen bis 2012 um 5,2 Prozent unter den Stand von 1990 zu senken. Deutschland hat eine Verringerung um 21 Prozent zugesagt. Bislang sind die Emissionen nach Angaben der Bundesregierung bereits um 18,6 Prozent gesenkt worden. Die USA haben nach dem Amtsantritt von Präsident George W. Bush Anfang vergangenen Jahres erklärt, dass sie das Kyoto-Protokoll nicht mittragen wollen. Die Emission von Treibhausgasen wie CO2 gilt als Hauptursache für die globale Erwärmung mit unabsehbaren Folgen für Klima und Umwelt.

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