Wichtige Al-Kaida-Mitglieder getötet

Die saudiarabische Polizei hat zwei wichtige Al-Kaida-Mitglieder getötet. Der 26-jährige Abdel-Rahman al-Meteb starb nach Angaben aus Sicherheitskreisen bei einem Schusswechsel.

Ebenfalls am Morgen erlag dem Innenministerium zufolge sein Komplize Mohammed Abdulrahman al-Suweilmi seinen Verletzungen, die er am Vortag bei einer Verfolgungsjagd der Polizei erlitten hatte. Suweilmi hatte zuvor fünf Polizisten getötet. Suweilmi war die Nummer sieben auf einer Ende Juni vom Innenministerium in Riad erstellten Liste mit den 36 am meisten gesuchten Terrorverdächtigen, wie es in Sicherheitskreisen hieß. Meteb stand auf Platz vier dieser Liste.

Suweilmi hatte am Dienstag zunächst zwei Polizisten in ihrem Auto erschossen. Sein Komplize Meteb kaperte daraufhin ein weiteres Auto und wurde auf der Flucht von der Polizei erschossen. Suweilmi tötete drei weitere Polizeibeamte an einer Straßensperre. Bei einer Verfolgungsjagd der Polizei wurde er gefasst und so schwer verletzt, dass er wenige Stunden später starb. In seinem Fahrzeug wurden Waffen gefunden. Zeitungsberichten zufolge war Suweilmi einer der wichtigsten Informatiker und Internet-Spezialisten von Al Kaida.

Saudiarabien ist seit Mai 2003 Schauplatz von Anschlägen und Attentaten, für die islamische Extremisten aus den Reihen des Al-Kaida-Netzwerks die Verantwortung übernahmen. Al-Kaida-Gründer Osama bin Laden stammt aus Saudiarabien.

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