Wettersturz - Wind fegte mit 103 km/h

Symbolfoto &copy APA
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Kaum Regen, dafür fegte der Wind mit bis zu 103 km/h durch Wien - Das ist die Bilanz des nächtlichen Wettersturzes - Rund 100 Einsätze der Wiener Feuerwehr - Haushoher Baum stürzte um und blockierte Tram-Linie 60.

Nach Auskunft der Hohen Warte betrug der Niederschlag nur 0,1 Millimeter. Dafür erreichte der Wind beachtliche Werte. Im Tagesverlauf hatte sich bei sommerlich heißen Temperaturen bis über 30 Grad und dem gleichzeitigen Einfluss eines Tiefs eine „Druckwelle in Bewegung gesetzt“ – die sich in der Nacht entlud. Binnen weniger Stunden sank die Temperatur in Wien auf – noch moderate – 18,9 Grad.

Die Wiener Feuerwehr hatte mit rund 100 Einsätzen alle Hände voll zu tun, laut deren Informationszentrale handelte es sich aber ausschließlich um “08/15-Aufgaben“: Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, umgestürzte Verkehrszeichen und Motorräder sowie weggeflogene Dachziegel beschäftigten die Einsatzkräfte die ganze Nacht.

Bei einem Einsatz war aber auch die Feuerwehr machtlos: Auf der Lainzerstraße in Wien-Hietzing (vor der Hausnummer 33) war am Freitag kurz nach 8.00 Uhr ein haushoher, alter Baum umgestürzt und hatte die Straßenbahn-Linie 60 blockiert, die daraufhin zwischen Rodaun und Speising kurzgeführt wurde. „Den Baum kann selbst die Feuerwehr nicht beseitigen“, sagte Katalin Mülner von den Wiener Linien. „Wir lassen jetzt eine Spezialfirma kommen.“ Die Sperre sollte, so Mülner, bis etwa 14.00 Uhr dauern. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

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