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Wetter zu Weihnachten: Chance auf Weiße Weihnachten in Wien doch eher gering

Wie das Wetter zu Weihnachten wird, beschäftigt die Gemüter
Wie das Wetter zu Weihnachten wird, beschäftigt die Gemüter ©APA/dpa (Sujet)
Wer heuer Weiße Weihnachten erleben möchte, sollte einen Aufenthalt in etwas höher gelegenen Orten erwägen. Für die Landeshauptstädte stehen die Chancen auf die weiße Pracht wie meistens eher schlecht, so die Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) .
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Wird Weihnachten weiß?

Mit einer Schneedecke kann man laut Thomas Wostal von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) nämlich erst ab etwa 800 Metern Seehöhe rechnen.

Die Tage vor dem Weihnachtsfest werden im Großteil des Landes windig, Sonne und Regen wechseln sich ab. Damit stehen die Chancen auf Weiße Weihnachten in tieferen Lagen laut einer Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) heuer wieder schlecht. Rechtzeitig vor dem Heiligen Abend beruhigt sich auch der Sturm.

Weiße Weihnachten: Fünf Prozent Wahrscheinlichkeit

Für eine eindeutige Prognose für Weihnachten sei es nach Angaben der ZAMG zwar noch zu früh, doch in Linz, Salzburg, Graz, Klagenfurt und Bregenz wird es wohl grün bleiben: Die Chancen auf eine Schneedecke seien dort gleich Null. In Wien, Eisenstadt und St. Pölten liege nur mit einer Wahrscheinlichkeit von fünf Prozent am 24. Dezember 2017 Schnee, so Wostal. Von den 20 Prozent Wahrscheinlichkeit auf Weiße Weihnachten in Wien, von denen noch vor wenigen Tagen die Rede war, sind wir inzwischen offenbar weit entfernt.

Die Innsbrucker können dieses Jahr mit 30 Prozent noch am ehesten auf Weiße Weihnachten hoffen. Statistisch gesehen schneit es in den Landeshauptstädten generell selten am 24. Dezember, im Durchschnitt nur alle drei bis fünf Jahre.

Im Gegensatz zu Orten wie Ramsau, Obertauern und Lech, wo die Schneedecke auch heuer praktisch fix ist, wird es in niederen Lagen “wie oft ein perfekt getimtes Weihnachtstauwetter geben”, kündigte Wostal an. Ab Freitag überwiegen in den meisten Teilen Österreichs die Wolken und es wird auch verbreitet regnen. Am Samstag wird es zunächst stürmisch, der lebhafte Wind beruhigt sich aber bis zum Weihnachtstag wieder.

Vorweihnachtliches Wetter bringt Wind, Sonne und Regen

Die Tage vor dem Weihnachtsfest werden im Großteil des Landes windig, Sonne und Regen wechseln sich ab. Die Schneefallgrenze steigt am 24. Dezember auf 1.000 Meter. Damit stehen die Chancen auf Weiße Weihnachten in tieferen Lagen laut einer Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) heuer wieder schlecht. Rechtzeitig vor dem Heiligen Abend beruhigt sich auch der Sturm.Am Mittwochvormittag schneit es besonders entlang der Alpennordseite regional noch etwas. Sonst fallen nur örtlich ein paar Schneeflocken. Oft ist es trocken und im Süden scheint länger die Sonne. Im Tagesverlauf wird es auch im Westen teilweise sonnig. Im Norden und Osten lockern die Wolken erst am Nachmittag örtlich auf. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen werden mit minus neun bis Null Grad sehr kalt, tagsüber steigen die Temperaturen auf minus eins bis plus vier Grad.

Das Wetter am Donnerstag und Freitag

Im Süden scheint am Donnerstag anfangs noch teils die Sonne. Sonst ist es stark bewölkt oder bedeckt und von Nordwesten her breiten sich Niederschläge aus. Anfangs kann es noch teils bis in tiefe Lagen Schneefall oder Schneeregen geben. Vor allem inneralpin besteht in der Früh örtlich auch Glatteisgefahr. Tagsüber regnet es aber in den Niederungen, die Schneefallgrenze steigt auf 500 bis 1.100 Meter. Der Wind weht mäßig, im Wienerwald tagsüber oft lebhaft aus westlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen reichen von minus zwei bis plus zwei Grad, im Süden und in manchen Alpentälern fallen sie gebietsweise unter minus fünf Grad. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen ein bis sieben Grad.

Am Freitag überwiegen im Großteil des Landes die Wolken und dazu regnet es auch recht verbreitet, am meisten in den Nordstaulagen. Schnee fällt erst oberhalb von rund 700 Metern im Mostviertel bis 1.400 Metern Seehöhe im Westen. Weitgehend trocken und auch aufgelockert bewölkt bleibt es im Süden. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest. In der Früh hat es minus vier bis plus fünf Grad, tagsüber zwei bis acht Grad.

24. Dezember: Wo mit Schnee zu rechnen ist

Dichte Wolken stauen sich am Samstag tagsüber entlang der Alpennordseite. Oft regnet oder schneit es immer wieder, wobei die Schneefallgrenze im Mostviertel rasch wieder in Tallagen sinkt, im Westen pendelt sie zwischen 700 Metern und 1.100 Metern Seehöhe. Im Norden und Osten klingen letzte Schauer in der Früh ab, tagsüber ist es dort wechselnd bewölkt. Im Süden und Südosten ist es föhnbedingt überwiegend sonnig. Der Wind bläst vielfach lebhaft, im Bergland auch stürmisch aus West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen reichen von minus eins bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen rangieren zwischen Null bis sieben Grad.

Am Sonntag halten sich im Norden und Osten anfangs dichte Wolken, aus denen es regnet. Im Wald- und Mühlviertel, aber auch im Mostviertel, schneit es in der Früh oft noch, tagsüber steigt die Schneefallgrenze aber gegen 1.000 Meter an. Am Nachmittag ist es meist schon trocken und es lockert auf. Im Süden und Westen hingegen ist es oft von der Früh weg sonnig. Der Wind weht im Norden und Osten noch mäßig bis lebhaft aus West, sonst aber oft nur mehr schwach. Nach kalten Frühtemperaturen zwischen minus vier und plus zwei Grad werden die Höchsttemperaturen am Weihnachtstag recht mild mit vier bis neun Grad.

(apa/red)

 

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