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Wetter: Hoch "Erika" sorgt für viel Sonnenschein

Das Hoch "Erika" beschert uns noch viele weitere Sonnenstunden in den nächsten Tagen.
Das Hoch "Erika" beschert uns noch viele weitere Sonnenstunden in den nächsten Tagen. ©bilderbox.com (Themenbild)
Nachdem uns am Freitag Regen und Schnee erwarten, soll am Wochenende das Hoch "Erika" ein paar Sonnenstunden bringen. Bis Ende Februar setzt sich das Hochdruckwetter fort und es kann mit zweistelligen Höchstwerten gerechnet werden.

Der Donnerstag verläuft von Vorarlberg bis Kärnten und in die südliche Steiermark einmal mehr sonnig. Im Norden und Osten hingegen wird es viele Wolken und gegen Abend auch Regen geben. Trotz allem kann es in den Niederungen zwischen 10 und 15 Grad erreichen.

Schub arktischer Kaltluft erreicht die Osthälfte in der Nacht auf Samstag

Am Freitag kommt allerdings eine straffe Nordströmung und sorgt vom Tiroler Unterland bis zum Wienerwald für kräftigen Regen. Schnee fällt oberhalb von 800 bis 1100 m. „Auf den Bergen kommt gut ein halber Meter Neuschnee zusammen“, sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. Auch sonst ziehen ein paar Schauer durch, trocken bleibt es bei teils kräftig auffrischendem Nordföhn nur im äußersten Süden. Die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 12 Grad.

In der Nacht auf Samstag klingt der Niederschlag ab. Ein Schub arktischer Kaltluft erreicht in der Nacht auf Samstag vor allem die Osthälfte von Österreich. Zwar scheint von der Früh weg verbreitet die Sonne, allerdings kommen die Temperaturen im östlichen Flachland nur mehr knapp in den zarten Plusbereich. „In höheren Lagen wie dem Waldviertel oder dem Mariazellerland stellt sich vorübergehend sogar Dauerfrost ein“, prognostiziert der Experte. „Dazu verschärft der eisige Nordwind noch zusätzlich das Kälteempfinden.“

Hoch “Erika” beschert uns noch viele Sonnenstunden bis Ende Februar

Deutlich milder ist es hingegen im Südwesten, im Inn- und Rheintal werden noch zweistellige Höchstwerte erreicht. Das West-Ost-Gefälle der Temperaturen macht sich auch auf den Bergen bemerkbar, so werden in 2000 m am Arlberg +1 Grad am Schneeberg hingegen nur -12 Grad erreicht. Am Sonntag überwiegt ebenfalls der Sonnenschein und im östlichen Bergland kommt es zu einer deutlichen Frostabschwächungen. In den Niederungen wird es aber im Vergleich zum Vortag nur geringfügig milder, von Ost nach West werden 2 bis 11 Grad erreicht.

In den letzten Februartage setzt sich das freundliche Hochdruckwetter fort. Dabei werden ab Montag in den Niederungen wieder verbreitet zweistellige Höchstwerte erreicht. Somit geht der Februar mit viel Sonnenschein zu Ende und wird mit einem deutlich plus bei der Sonnenscheindauer abschließen. „Bereits jetzt haben viele Regionen in Österreich das Soll an Sonnenstunden erreicht“, so Spatzierer. „Bis zum Monatsende kommen verbreitet noch 50 Stunden an Sonnenschein hinzu.“ Somit dürfte der Februar 2019 österreichweit einer der sonnigsten der letzten Jahrzehnte werden.

(Red)

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