Wetter: 95 Sturm-Einsätze für die Feuerwehr in NÖ

Keine Pause für die Feuerwehr in NÖ
Keine Pause für die Feuerwehr in NÖ ©Einsatzdoku
Umgestürzte Bäume, umgerissene Gerüste und vieles mehr - die niederösterreichischen Feuerwehren mussten während der Weihnachtsfeiertage unter anderem zu insgesamt 95 Sturmeinsätzen ausrücken.
Sturm-Einsätze der Feuerwehr

90 Prozent dieser Interventionen erfolgten im Süden des Bundeslandes, in den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt, teilte Franz Resperger, Sprecher des Landeskommandos, am Donnerstagnachmittag mit.

Föhn hielt Feuerwehr auf Trab

Die Ausläufer eines Föhnsturms bescherten den Helfern keine ruhige Zeit. Innerhalb von 48 Stunden mussten Feuerwehren wegen umgestürzter Bäume, umgerissener Gerüste, loser Dachziegel und umgestürzter Plakatwände ausrücken.

Sechs Brände zu Weihnachten in NÖ

Während der Weihnachtsfeiertage mussten die NÖ Feuerwehren außerdem sechs Brände bekämpfen. Kein einziges Feuer wurde laut Resperger durch einen brennenden Adventkranz oder Christbaum ausgelöst.

Lediglich in einem Hotel in Reichenau an der Rax wurde durch Sprühkerzen ein Brandmelder an der Decke eines Zimmers aktiviert. In Pulkau brach am Heiligen Abend aus unbekannter Ursache im Obergeschoß eines Einfamilienhauses ein Brand aus. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf weitere Räume übergriffen.

Einen Tag später landete in Stockerau eine glühende Feuerwerksrakete unter einem Punschstand. Die Holzhütte wurde gerettet.

(apa/red)

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