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Westliga fordert Direktaufstieg

In einer Sitzung haben die Klubs der Westliga den Direktaufstieg in die Erste Liga angeregt. Allerdings müsste die zweithöchste Liga grundlegend reformiert werden, um den Aufsteigern eine "Überlebenschance" zu geben.

“Nicht ohne Schmerzen würde diese Umstrukturierung über die Bühne gehen”, meinte Vorarlbergs Regionalliga-Obmann Heinz Karner zur Problematik des Direktaufstieges. Nicht machbar wäre dieses Vorhaben, sollte die Zehnerliga beibehalten werden. Dann müsste Platz sieben erreicht werden, um den Klassenerhalt zu schaffen. Das hätte wohl “finanzielles Messerwetzen” unter den Abstiegskandidaten zur Folge. Der Westligavorschlag: Aufstockung der Ersten Liga auf 16 Vereine und eine Teilung in eine Ost- und Westliga. Karner sprach sich zudem für eine Lockerung der derzeitigen Kaderbestimmungen für die Erste Liga aus, “ein Aufsteiger kann die Hälfte der Kaderspieler in der nächsthöheren Liga gar nicht mehr beschäftigen”. Dem entsprechend hat die RL-Kommission einen Antrag an die Bundesliga gestellt, “der Ball liegt bei ihnen, wir warten auf Antwort”.

Abgelehnt wurde bei der Sitzung die Reduktion von derzeit 16 auf 14 Klubs. Angeregt wurden zudem fixe ÖFB-Cup-Plätze für alle Regionalliga-Klubs. Hauptbetroffen sind die Ländle-Klubs, bei vier Quotenplätzen, die aufgrund der Größe des Landesverbandes vergeben werden, musste in den letzten Jahren zumindest ein Westligist im ÖFB-Cup zuschauen.

Meinungen

Hans Trittinger (SCR Altach): “Grundsätzlich sollte jeder Meister einer Liga ein uneingeschränktes Aufstiegsrecht haben. Ich würde die Lösung mit einer zweigeteilten Ersten Liga begrüßen, damit könnten sich die Klubs einiges an Reisekosten ersparen.”

Thomas Ardemani (FC Hard): “Wir haben im Vorjahr am eigenen Leib erlebt, wie in nur 45 Minuten 31 gute Spiele wertlos geworden sind. Allein aus dieser Erfahrung ist ein direkter Aufstieg dem momentan gültigen Relegationssystem vorzuziehen.”

Manfred Engler RW Rankweil): “Relegation bedeutet, dass eine gute Saison in nur 180 Minuten den Bach hinuntergehen kann. Der Lohn für einen Meister muss der Aufstieg sein. Allerdings müsste die Erste Liga auf zumindest zwölf Vereine aufgestockt werden.”

René Tschann (VfB Hohenems): “Grundsätzlich ist ein Direktaufstieg zu begrüßen, in der Relegation hat schon zu oft die Tagesverfassung entschieden. Außerdem verlieren Klubs, die Investitionen in Richtung Aufstieg tätigen, bei einem Scheitern zu viel Geld.

Herbert Peterl (BW Feldkirch): “Unser Klub hat sich dafür ausgesprochen, dass der RL-Meister direkt aufsteigt. Eine Relegation ist kein gerechter Modus. Die Erste Liga müsste gegebenenfalls auf zwölf oder 16 Klubs aufgestockt werden.

Heinz Karner (Regionalliga-Obmann): “Bei einem direkten Aufstieg kann sich ein Regionalligameister weit länger und besser auf die höhere Liga vorbereiten. Außerdem könnten konkurrenzfähige Spieler verpflichtet werden.”

Herbert Prohaska (Erstligamentor): “Bei der derzeitigen Zehnerliga wäre ein Auf- und Abstieg von jeweils drei Klubs nicht zu verantworten, denn der Sprung von der Regionalliga in die Erste Liga ist einfach zu groß.”

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