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"Werden uns deswegen die Köpfe nicht einschlagen"

Austria-Kapitän Harald Dürr nimmt zu aktuellen Problemen Stellung und verspricht für das Spiel heute (18 Uhr) gegen Gratkorn: "Wir geben Gas."

Fast 200 Ligaspiele für die Austria hat er inzwischen in den Beinen. Deshalb sucht Harald Dürr auch nicht nach Ausreden, wenn es um die Aufarbeitung der Frühjahrs-“Müdigkeit” bei seiner Austria geht. Die VN wollten vom 31-jährigen Kapitän der “Grün-Weißen“ nun Antworten haben.

Die Austria und ihr Problem im Frühjahr. Wenn es nur so einfach wäre. Hätte ich dafür eine Lösung parat, würde ich sie alle wissen lassen. Aber es war ja nicht immer so, etwa im Vorjahr. Ehrlich gesagt: Es gibt natürlich ein paar Gründe für unser Abschneiden heuer, aber die gehören sicher nicht in der Öffentlichkeit diskutiert.

Die Standpauke des Präsidenten. Er hat gleich nach dem Spiel in Salzburg in der Kabine seinen Unmut geäußert. Ich denke, es war zurecht. Er ist der Chef, das haben alle zu akzeptieren. Was wir in der zweiten Halbzeit abgeliefert haben, war grottenschlecht. Wir haben diese Woche die Sache aufgearbeitet. Sowohl der Trainer als auch der Präsident haben viele Einzelgespräche geführt. Wir alle haben Ursachenforschung betrieben.

Die Minusbilanz 2010 – acht spiele, fünf Niederlage, 8:15-Tore. Mir fällt dazu eigentlich nicht viel ein. Nehmen wir das Heimspiel gegen Hartberg, das wir 0:3 verloren haben. Ein Ergebnis, das nicht zu erklären ist. Wir sind fünf Mal allein gegen den Tormann der Steirer gelaufen und haben nicht getroffen. Dann bekommen wir drei Schüsse auf unser Tor – und alle sind im Netz. Klar ist, dass Leistungen wie in Halbzeit zwei beim 0:3 in Salzburg einer Spitzenmannschaft einfach nicht passieren darf. Bei allem Respekt vor Dornbirn, auch da dürfen wir einfach nicht drei Gegentreffer kassieren.

Die Vorbereitung. Ich denke nicht, dass die Vorbereitung schuld ist. Wir haben nicht viel anderes gemacht, als in den Jahren zuvor. Sicher, wir waren nicht auf Trainingslager, wir haben praktisch nur auf Kunstrasen trainiert. Aber das ist normal, das kann nicht die Ursache sein. Fakt ist vielmehr, dass wir seit Saisonbeginn immer wieder verletzungsbedingte Ausfälle hatten und haben. Im Herbst waren mit Amadou Rabihou und Ali Kridene zwei Stürmer nie dabei. Dann verletzte sich Peter Pöllhuber schwer. Zuletzt erwischte es auch Mario Bolter und Mario Leitgeb. Für uns sind das ganz wichtige Spieler, die über einen längeren Zeitraum einfach nicht zu ersetzen sind.

Der Präsident und seine Befürchtung um die Fans. Wir haben im Herbst durch unsere Spielweise viel an Sympathie gewonnen. All das haben wir im Frühjahr verspielt. Und darauf hat uns der Präsident dezidiert hingewiesen. Er hat an uns alle appelliert, dass wir den Verein – auch im Hinblick auf den Herbst – wieder besser vertreten.

Versprechen für Gratkorn-Spiel. Wir sind bis unter die Haarspitzen motiviert. Ich kann sagen, dass die Mannschaft alles versuchen wird, um auf die Worte des Trainers und des Präsidenten Taten folgen zu lassen. Wir werden heute richtig Gas geben. Immerhin haben wir auch eine Heimbilanz (Anm. d. Red.: die zweitbeste der Liga – 13 Spiele, 10 Siege, ein Remis, zwei Niederlagen, Torverhältnis: 22:11) zu verteidigen.

Die Stimmung in der Mannschaft. Sie war schon besser, das ist doch klar. Kein Wunder nach so einem Spiel wie in Salzburg. Aber deshalb werden wir uns nicht die Köpfe einschlagen. Wir wissen, dass nun wir Spieler gefordert sind. Deshalb erwarte ich auch eine Reaktion seitens der Mannschaft. mögliche umstellungen für das Gratkorn-Spiel. Vielleicht gibt es in personeller Hinsicht doch ein paar Überraschungen. Das könnte aufgrund der Trainingseinheiten durchaus der Fall sein. Mehr will ich dazu aber nicht sagen.

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