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Wenn Elefanten schneebaden...

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... dann tun sie das in Österreich wahrscheinlich im Tiergarten Schönbrunn. Während sich die Wiener am Donnerstag auf Grund der Schneemassen durch den morgendlichen Verkehr kämpften, genossen die Bewohner des Tiergarten Schönbrunn die weiße Pracht.

Die Jungelefanten badeten regelrecht im Schnee, die Eisbären spielten im Eiswasser und in der Halle der Pinguine wurden die Dachluken geöffnet, um den Schnee herein zu lassen.

Bei Glatteis kein Ausgang für die Tiere

In der Kälte fühlten sich auch die sibirischen Tiger, die Wölfe und die Seehunde wohl. Aber auch Löwen, Giraffen, Geparden, Affen und Jaguare trauten sich ins Freie. Nur Exoten wie Vögel, Antilopen oder Koalas müssen in ihren Räumlichkeiten bleiben, erzählte der stellvertretende Tiergartendirektor Harald Schwammer im APA-Gespräch. Gebe es Glatteis dürften keine Tiere wegen der Verletzungsgefahr ins Freie.

„Afrikanische Elefanten können auch bei minus zehn Grad ins Freie gehen“, so Schwammer. Sie dürfen bis zu drei Mal täglich für insgesamt zwei Stunden in den Schnee. „Mongu“, das im Mai 2003 im Tiergarten geborene Elefantenmädchen grub sich wie ein Maulwurf in die weiße Pracht. Kurz darauf gesellte der zwei Jahre ältere „Abu“ dazu.

Körperwärme der Elefanten erforscht

Derzeit wird die Körperwärme der Elefanten erforscht, erzählte Schwammer. Nach ihrem Ausflug ins Freie werden sie mit einer Thermokamera gemessen. Man wolle sehen wie gut etwa die empfindlichen Ohren durchblutet werden. Die Diplomarbeit soll im Sommer fertig sein.

Das Baden machte den Eisbären in der Früh besondere Freude: Nach langer Zeit konnten sie eine Eisschicht mit ihrem Körpergewicht durchknackten. Danach folgten lange Spiele im Wasser mit einer Plastiktonne, erzählte Schwammer. Aber auch die Pinguine wurden in der Nacht mit einer Besonderheit überrascht. Am Abend wurden die Dachfenster der Pinguinhalle geöffnet. Über Nacht gelangten so 20 Zentimeter Schnee in den Raum. „Und bei vier Grad hält sich der Schnee auch“, so Schwammer.

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