Weniger US-Schüler rauchen

In den USA rauchen immer weniger Jugendliche. Knapp 23 Prozent aller Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren haben 2002 zur Zigarette gegriffen.

Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Bundesgesundheitsamts in Atlanta hervor. Im Jahr 2000 seien es noch 28 Prozent gewesen.

Einen wesentlichen Grund dafür sehen die Experten des Amtes in den seit 1997 um fast 90 Prozent gestiegenen Zigarettenpreisen. In manchen US-Staaten kostet eine Schachtel Zigaretten bereits acht Dollar (6,81 Euro). Wirkung zeigten zudem auch verschärfte Anti-Raucher-Gesetze und -Vorschriften sowie die Beschränkungen der Tabakwerbung. Schließlich hätten auch die von der Tabakindustrie bezahlten Aufklärungskampagnen über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens einen positiven Einfluss gehabt, heißt es in der Studie. Die Firmen sind einem Rechtsvergleich zufolge verpflichtet, bis 2022 rund 206 Milliarden Dollar in Anti-Tabak-Kampagnen zu investieren.

Keinen signifikanten Rückgang beim Rauchen hat das staatliche Institut allerdings unter den Sieben- bis Zwölfjährigen feststellen können. Nach wie vor konsumierten 13,3 Prozent Tabakprodukte – von der Zigarette bis zum Kautabak. Trotzdem bestätigten die Ergebnisse insgesamt den Trend seit 1997, dem zufolge immer weniger Jugendliche in den USA rauchen. Für die Untersuchung wurden mehr als 26.000 Schüler in den USA befragt.

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