Weniger Bisse seit Einführung des Hundeführscheins verzeichnet

Seit Einführung des Hundeführerscheins sind die Biss-Vorfälle zurückgegangen.
Seit Einführung des Hundeführerscheins sind die Biss-Vorfälle zurückgegangen. ©APA
Seit Juli 2010 gilt in Wien die Führscheinpflicht für sogenannte Kampfhunde. Bissvorfälle sind seitdem um 63 Prozent zurückgegangen, freute sich Tierschutzstadträtin Ulli Sima (SPÖ).

Die Liste der zwölf betroffenen Rassen soll vorerst nicht erweitert werden, die Prüfungsgebühr von 25 Euro wird demnächst aber wohl erhöht. Wer ohne Führschein bei Kontrollen des Veterinäramts (MA 60) oder der Polizei erwischt wird, zahlt Strafe. Bisher wurden 700 Strafverfahren eingeleitet.

Seit Hundeführschein-Pflicht weniger Bisse

Laut Sima kam es zwischen 2007 und 2010 zu insgesamt 967 Hundebissen, 305 davon von Listenhunden verursacht. Diese Zahlen verringerten sich von 2010 bis 2013 auf 416 bzw. 114 Vorfälle, was einem Minus von 57 bzw. 63 Prozent gleichkommt. Berücksichtigt man nur die Bisse an Menschen, also nicht jene, bei denen andere Hunde verletzt wurden, ist das Minus noch etwas höher.

Mit Ende Dezember waren 61.361 Hunde in der Bundeshauptstadt gemeldet, exakt 3.312 davon waren Listenhunde. Gleichzeitig wurden seit Einführung 5.227 Hundeführscheine ausgestellt. Die höhere Zahl ergibt sich daraus, dass nicht nur Besitzer, sondern alle, die mit dem Tier Gassi gehen wollen, die entsprechende Prüfung absolvieren müssen.

(APA/Red)

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