Weniger Arbeitslose in Wien

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Laut Arbeitsmarktservice (AMS) Wien ist die Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt im vergangenen März gesunken - Rückgang um 3,1 Prozent - Situation bei Jugendlichen aber verschlechtert.

Ende des Monats waren in Wien 85.677 Personen arbeitslos gemeldet, das sind um 2.779 oder 3,1 Prozent weniger als im März des Vorjahres. „Damit ist in Wien die Zahl der Arbeitslosen den achten Monat in Folge rückläufig“, zeigte sich AMS Wien-Chefin Claudia Finster in einer Aussendung erfreut.

Viel weniger Langzeitarbeitslose

Als wichtigsten Grund dafür nannte sie den “überproportionalen Rückgang“ der Langzeitarbeitslosigkeit. Hier konnte die Anzahl der betroffenen Personen gegenüber dem Vorjahr auf weit weniger als die Hälfte gesenkt werden. Waren Ende März 2004 noch 13.532 Personen länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet, so sank diese Zahl auf 5.629, was einem Minus von 7.903 oder 58,4 Prozent entspricht.

Bei der durchschnittlichen Vormerkdauer konnte Wien sich ebenfalls verbessern: Diese lag Ende März bei 154 Tagen, was eine Verringerung gegenüber dem Stichtag des Vorjahres um 65 Tage bedeutet. Angestiegen ist auch die Zahl der Schulungen: Insgesamt befanden sich Ende März 19.407 Personen in Kursen des AMS Wien, das sind um 5.505 oder 39,6 Prozent mehr als im März des Vorjahres.

Mehr Jugendliche ohne Job

Am stärksten sank die Arbeitslosigkeit in der Generation der Über-45-Jährigen: Der Rückgang betrug 2.048 (oder minus 6,8 Prozent) auf 27.857 Personen. Bei Jugendlichen bis 25 Jahre erhöhte sich hingegen die Zahl der Arbeitslosen, und zwar um 2,3 Prozent auf 10.300 Personen. Ende März 2005 waren auch um 32,9 Prozent mehr Lehrstellensuchende gemeldet als im Vorjahr.

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