"Wenige Dutzend" Österreicher in Kasachstan

Die Lage in Kasachstan ist eskaliert, als Staatschef Kassym-Schomart Tokajew den Schießbefehl auf Demonstrierende erteilt hatte.
Die Lage in Kasachstan ist eskaliert, als Staatschef Kassym-Schomart Tokajew den Schießbefehl auf Demonstrierende erteilt hatte. ©AP Photo/Vasily Krestyaninov
Das außenministerium ist angesichts der schweren Unruhen in Kasachstan in "laufendem Kontakt" mit den im Land befindlichen Österreichern.

Derzeit wisse man von "wenigen Dutzend", die sich in Kasachstan aufhalten. Es gehe ihnen gut, erklärte eine Sprecherin am Samstag auf APA-Anfrage. Anders als die USA plant Österreich derzeit keinen Abzug von diplomatischem Personal. Die Situation werde aber sehr genau beobachtet, so die Sprecherin.

"Wenige Dutzend" Österreicher in Kasachstan

Zuvor war bereits eine Reisewarnung erlassen worden. Die USA hatten in der Nacht auf Samstag Grünes Licht für die Ausreise von nicht dringend benötigtem Konsulatspersonal gegeben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht für Notfälle zuständig sind, dürften das Land verlassen, hieß es laut Nachrichtenagentur AFP in einer Erklärung.

Lage in Kasachstan ist eskaliert

Zuletzt war die Lage in Kasachstan eskaliert, als Staatschef Kassym-Schomart Tokajew den Schießbefehl auf Demonstrierende erteilt hatte. In einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, hatte Tokajew ihm für die Entsendung von Truppen zur Unterstützung der kasachischen Sicherheitskräfte gedankt. Die Behörden zählten im Rahmen der Proteste insgesamt mehr als 40 Tote, darunter auch Sicherheitskräfte. Bei den zivilen Opfern wird eine wesentlich höhere Todeszahl befürchtet als bisher angegeben.

(APA/Red)

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