Weltweites Universitäts-Ranking

Die österreichischen Universitäten sind in dem von der Shanghai Jiao Tong University jährlich erstellten weltweiten Uni-Ranking insgesamt leicht zurückgefallen.

Während die Universitäten Wien und Graz sowie die drei Medizin-Unis ihre Plätze ungefähr halten konnten, büßten die Universität Innsbruck und die Technische Universität (TU) Wien Plätze ein. Keine großen Änderungen gab es an der Spitze: Auf Platz eins liegt wie im Vorjahr Harvard. Dahinter folgen Stanford und Berkeley, die beide mit der University of Cambridge die beste europäische Hochschule überholt haben.

Für ihre Zusammenstellung hat die Shanghai Jiao Tong University primär forschungsorientierte Indikatoren wie die Anzahl der Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner unter den Absolventen bzw. dem Lehrpersonal, die Anzahl der in wissenschaftlichen Publikationen häufig zitierten Forscher in verschiedenen Disziplinen, die Anzahl der in den Zeitschriften „Nature“ und „Science“ publizierten Artikel und die Zahl der Forscher verwendet.

Ungebrochen ist bei dem Ranking nach diesen Kriterien die Vormachtstellung der US-Unis: Unter den ersten 20 Plätzen sind 17 US-Unis. Durchbrochen wird diese Phalanx nur durch die beiden britischen Universitäten Cambridge (Platz vier) und Oxford (Platz zehn) sowie die Tokyo University (Platz 20).

Die beste kontinentaleuropäische und gleichzeitig beste deutschsprachige Universität ist weiterhin die Eidgenössisch Technische Hochschule (ETH) Zürich auf Platz 27. Im deutschen Sprachraum folgen die Universität München (53), die Technische Universität (TU) München (56) und die Universität Zürich (58).

Beste österreichische Universität ist nach wie vor die Uni Wien in der Gruppe zwischen dem 151. und 202. Platz. Die Medizin-Uni Wien findet sich ebenfalls wie im Vorjahr in der Gruppe zwischen Rang 203 und 304 (ab Platz 101 wird in 50er Gruppen, ab Platz 201 nur noch in 100er-Gruppen gereiht). Die Uni Innsbruck ist um eine Hunderter-Gruppe zurückgerutscht und findet sich nun wie die Uni Graz (unverändert) auf den Plätzen 305 bis 401. Die Medizin-Unis Graz und Innsbruck werden wie 2006 auf den Plätzen 402 bis 508 gereiht, in der gleichen Kategorie findet sich heuer auch die TU Wien, die um eine Hundertergruppe zurückgerutscht ist.

In einer eigenen Europa-Auswertung nehmen Cambridge, Oxford, das Imperial College London, das University College London (alle Großbritannien), die ETH Zürich, die Universität Paris 06, die Universität Utrecht (Niederlande), die Universität Kopenhagen, die University Manchester (Großbritannien) und die Universität Paris 11 die ersten zehn Plätze ein. Die Universität Wien landete wie im Vorjahr in der Gruppe zwischen den Rängen 57 bis 80, die Medizin-Uni Wien ebenfalls unverändert zwischen dem 81. und 123. Platz. Die Uni Innsbruck ist dagegen nicht mehr in den Top 100 vertreten.

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