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Weltweiter Hörindex 2017 zeigt: Wiener haben geringsten Hörverlust

Wiener leiden durchschnittlich am wenigsten an Hörverlust.
Wiener leiden durchschnittlich am wenigsten an Hörverlust. ©bilderbox.com (Sujet)
Am Freitag dreht sich anlässlich des Tags des Hörens alles rund ums Gehör. Erfreulich für alle Wiener: Dank der kaum vorhandenen Lärmbelastung in der Stadt leiden sie durchschnittlich am wenigsten an Hörverlust.

Anlässlich zum Welttag des Hörens haben sich die Hörspezialisten von Mimi Hearing Technologies den Hörverlust in 50 Großstädten weltweit näher angesehen. Die Studie zeigt den Zusammenhang zwischen Hörverlust und Lärmbelastung, für den Hörtest gaben die Teilnehmer ihr Alter und ihr Geschlecht an und testeten dann ihr Gehör. Basierend auf diesen Daten wurde anschließend der Weltweite Hörindex 2017 erstellt.

Wiener haben laut Hörindex geringsten Hörverlust

Am Alter gemessen verzeichnen die Wiener dabei den geringsten Hörverlust, während die Bewohner Delhis in Indien insgesamt den größten Hörverlust aufweisen. Das heißt, dass in Wien das Höralter am geringsten vom tatsächlichen Alter der Menschen abweicht, während in Delhi das Höralter am weitesten über dem tatsächlichen Alter der Menschen liegt.

Außerdem wurde eine positive Korrelation von 64 Prozent mit dem Grad der Lärmbelastung in den verschiedenen Städten festgestellt, woraus sich schließen lässt, dass der Hörverlust direkt oder indirekt durch die Lärmbelastung an den Wohnorten beeinflusst wird. In Wien gibt es kaum Lärmbelastung, nur in Zürich ist es noch ruhiger.

Kaum Lärmbelastung in Wien

Der weltweite Hörindex 2017 basiert auf der größten digitalen Datenbank zum Thema Hörverlust mit über 200.000 Teilnehmern. Die Hörtests der Mimi Hearing Technologies wurden mit statistischen Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie Daten zum weltweiten Hörverlust aus dem SINTEF-Bericht verglichen, um zu erforschen, wie weit die städtische Lärmbelastung und das abnehmende Hörvermögen zusammenhängen. Damit möchte das Unternehmen nicht nur über die weltweite Hörminderung informieren, sondern auch deutlich machen, dass sowohl bei jedem Einzelnen als auch im Gesundheitssystem Handlungsbedarf besteht, mehr in präventive Maßnahmen zu investieren.

Dr. Manfred Gross von der Charité in Berlin erklärt: “Während für die meisten Menschen ein Sehtest Routine ist, kümmert sich niemand um sein Gehör. Das wird zum Problem, denn je früher man einen Hörverlust feststellt, umso besser sind die Chancen, weiteren Schäden vorbeugen zu können.”

>> Das Gesamtergebnis der Studie finden Sie hier

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