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Weltweite Erschütterung nach Geiseldrama

Der blutige Ausgang des Geiseldramas in der südrussischen Kleinstadt Beslan hat weltweit Erschütterung ausgelöst. Der amerikanische Präsident Bush sicherte Russland am Freitag die Unterstützung der USA beim Kampf gegen Terroristen zu.

UN-Generalsekretär Annan zeigte sich ebenso entsetzt über das Blutbad in der russischen Schule wie die in den Niederlanden versammelten EU-Außenminister.

Annan zeigte sich „entsetzt“ über die „große Zahl“ von Verletzten und Toten bei der Geiselnahme. Er habe wiederholt, dass er jegliche Art von Terrorismus verurteilte, sagte eine UN-Sprecherin am Freitag in New York. US-Präsident Bush sagte: „Wir trauern mit den unschuldig Umgekommenen. Wir halten zum russischen Volk. Wir schicken Russland in dieser furchtbaren Situation unsere Gebete.“ Der britische Premierminister Blair verurteilte das „unmenschliche“ Vorgehen der Geiselnehmer scharf.

Die Europäische Union hat von Moskau eine Erklärung der Vorgänge beim Geiseldrama in Russland verlangt. Die EU habe noch keine genauen Informationen über die Ereignisse in Nordossetien, hieß es am Abend in einer Erklärung des niederländischen Außenministers Bot. Alle Länder in der Welt müssten zusammenarbeiten, um solche „schrecklichen menschlichen Tragödien“ zu verhindern.

Auch Österreichs Spitzenpolitker bekundeten ihr Entsetzen und ihre Anteilnahme für die Hinterbliebenen der Opfer der Tragödie. Bundespräsident Fischer verurteilte den „verabscheuungswürdigen Terroranschlag“ und bekundete im Namen Österreichs und im eigenen Namen seine Anteilnahme. Auch Bundeskanzler Schüssel und Außenministerin Ferrero-Waldner äußerten sich in diesem Sinn.

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