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Welttag des Buches: Weinviertel zum Erlesen und Autoren hautnah

Am Welttag des Buches kommen Bücherfreunde voll auf ihre Kosten
Am Welttag des Buches kommen Bücherfreunde voll auf ihre Kosten ©Bilderbox
Zahlreiche Literaturveranstaltungen in ganz Österreich erwarten alle Bücherfreunde am und um den 23. April , dem internationalen Welttag des Buches. Anlässlich dieses Jubeltages erscheint wie in jedem Jahr eine Anthologie - diesmal gibt es zusätzlich auch ein spezielles Notizbuch.
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Am kommenden Dienstag (23. April) wird weltweit – so auch in Österreich – das Buch und das Lesen gefeiert. Zahlreiche Literaturveranstaltungen häufen sich am und um den Jubeltag, der Hauptverband des österreichischen Buchhandels (HVB) stellt die diesjährige Anthologie “Erlesenes Weinviertel” vor – außerdem gibt es ein eigens produziertes Notizbuch für alle Buchbegeisterten.

Lesungen für jeden Geschmack

Im Alten Rathaus in der Wiener Wipplingerstraße laden “Lesungen zum Anfassen” ab 11 Uhr Vormittags zur Begegnung mit Literatur: Sieben Autoren, nämlich Thomas Raab, Wolfgang Katzer, Claudia Rossbacher, Christoph Wagner-Trenkwitz, Andreas P. Pittler, Gerhard Jelinek und Eva Rossmann, erzählen und lesen dabei aus ihren aktuellen Werken.

Das Notizbuch mit seinen 26 Begriffen in 26 Schriften aus aller Welt wird dort im Anschluss erstmals verteilt – und ist dann im Laufe des Nachmittags auch in zahlreichen Buchhandlungen zu haben.

Die Anthologie zum Welttag des Buches

Am Abend wird die alljährliche “Anthologie zum Welttag des Buches” im Palais Fürstenberg präsentiert: Das “erlesene” Weinviertel haben HVB-Präsident Gerald Schantin und Autor Alfred Komarek herausgegeben, es enthält 24 Geschichten, etwa von Michael Krickl, Lois Schiferl, Eva Rossmann oder eben Alfred Komarek. Zahlreiche weitere Veranstaltungen in ganz Österreich umfassen Lesungen, Schulprogramme, Ausstellungen, Tage der offenen Tür und literarische Diskussionen.

Ins Leben gerufen wurde der internationale Welttag des Buches und des Urheberrechts im November 1995 durch die UNESCO auf Antrag des spanischen Staates. Seinen Ursprung hat der Feiertag in einer katalanischen Tradition, wonach sich die Menschen zum Namenstag des Volksheiligen Sant Jordi (Sankt Georg) Rosen schenken – und seit den 20er-Jahren auch Bücher. Bis heute ist der Welttag des Buches in Barcelona ein wahres Volksfest. Das Datum hat aber auch in der Literaturgeschichte Bedeutung: Miguel de Cervantes starb am 23. April 1616 in Madrid, William Shakespeare am selben Tag in Stratford-upon-Avon.

(apa/red)

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