Weltmissions-Sonntag: Bischof Kräutler bittet um Solidarität

Koblach - "Treibstoff" für viele kirchliche Dienste fließt nach den Worten von Bischof Erwin Kräutler am kommenden Weltmissions-Sonntag, 24. Oktober, in die Klingelbeutel, wenn in der katholischen Kirche wieder weltweit für die rund 1.100 ärmsten Diözesen gesammelt wird.
Die Sonntagsgottesdienste stehen ganz im Zeichen dieser laut Missio “größten Solidaritätsaktion der Welt”. Bischof Kräutler feiert den Weltmissions-Sonntag um 9.30 Uhr im neuen Gemeindesaal seiner Heimatgemeinde Koblach, Konzelebrant ist neben Ortspfarrer Romeo Pal auch Kräutlers Ordensbruder P. Josef Gehrer, der Rektor des Kloster Maria Baumgärtle in Bayern; der Sitz der Missionare vom Kostbaren Blut ist Schaltzentrale für aus dem deutschsprachigen Raum eingehenden Spenden für die Diözese Altamira/Xingu von Kräutler.

Der austro-brasilianische Bischof, der für seinen Einsatz für die indigenen Völker und Landlosen im Amazonasgebiet am 6. Dezember 2010 den Alternativen Nobelpreis erhält, wird am Vorabend des Weltmissions-Sonntags zum Ehrenbürger seiner Herkunftsgemeinde ernannt. Die Vorabendmesse um 18.30 Uhr ebenfalls im Gemeindesaal von Koblach steht bereits ganz im Zeichen der Sammlung für die Weltmission.

Gemeinsam mit Österreichs Bischöfen rief Kräutler die Katholiken auf, ihre Glaubensgeschwistern in aller Welt tatkräftig zu unterstützen. Kardinal Christoph Schönborn betonte im Hinblick auf die Sammlung, sie sei für die armen Diözesen “lebensnotwendig”. Bischof Ludwig Schwarz, Referatsbischof für Mission und Entwicklung der Österreichischen Bischofskonferenz, wies darauf hin, dass die Sammlung Ausdruck der Katholizität – des die ganze Welt umspannenden Wesens der Kirche – sei.

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