Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Welt-Ei-Tag: Trotz Verbots noch immer zahlreiche Eier aus Käfighaltung auf den Tellern

Am 10. Oktober ist Welt-Ei-Tag.
Am 10. Oktober ist Welt-Ei-Tag. ©pixabay.com (Sujet)
Am 11. Oktober ist Welt-Ei-Tag. Das Tierschutzvolksbegehren nutzt diesen Anlass, um auf anhaltende Missstände hinzuweisen.

Am 11. Oktober findet der Welt-Ei-Tag statt. Für das Tierschutzvolksbegehren Grund genug, an alle Parteien zu appellieren, bei Sondierungen die Lebensmittel-Kennzeichnung nicht zu vergessen.

Käfighaltung: In Österreich fehlt es an Transparenz

Obwohl die Käfighaltung verboten ist, ist sie trotzdem noch auf den Tellern zu finden. Käfighaltung bedeutet, dass Hühner auf einer Fläche, die kleiner als ein Din-A4-Blatt ist, eingesperrt leben müssen. Auf diese Weise wird in 99 Prozent der Länder weltweit produziert.

"Österreich ist Vorreiter beim Ende der Käfighaltung, aber über 600 Millionen Eier aus Käfighaltung landen dennoch jährlich auf unseren Tellern. Die Transparenz fehlt, die Konsumenten werden betrogen. Denn in Gastronomie und öffentlichen Küchen wird weiterhin das spottbillige Pulver-Ei aus indischer oder argentinischer Qualhaltung verwendet, statt Eier aus heimischer Produktion. Ohne Lebensmittelkennzeichnung wird sich das nicht ändern", so der Initiator des Tierschutzvolksbegehrens Sebastian Bohrn Mena.

Tierschutzvolksbegehren fordert verpflichtende Kennzeichnung

Das Tierschutzvolksbegehren setzt sich für eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln nach Herkunft und Tierwohl in der Gastronomie und in öffentlichen Küchen ein. Eine Kennzeichnung nach Schweizer Vorbild könnte beispielsweise sicherstellen, dass Konsumenten auf einen Blick erkennen, ob Käfigeier für ihr Essen verwendet wurden. In der Schweiz muss bereits seit 1995 verpflichtend angegeben werden, wenn Eier verwendet wurden, deren Produktionsbedingungen in der Schweiz verboten sind.

"Was in der Schweiz geht, muss auch bei uns gehen. Die Konsumenten haben die Käfighaltung satt, kriegen sie aber weiterhin auf dem Teller serviert, ohne dass sie es erfahren. Wir fordern alle Parteien auf in den Sondierungsgesprächen auch die Interessen der Tiere, Konsumenten und heimischen Landwirte zu wahren. Eine Kennzeichnung der Lebensmittel muss daher im nächsten Regierungsprogramm fix verankert sein. Alle Parteien haben sich dazu grundsätzlich vor der Wahl bekannt, jetzt müssen Taten folgen", sagt Bohrn Mena abschließend.

(Red)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Welt-Ei-Tag: Trotz Verbots noch immer zahlreiche Eier aus Käfighaltung auf den Tellern
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen