Weitere Personaleinsparungen beim ORF geplant

Wrabetz dreht weiter an der Personalschraube
Wrabetz dreht weiter an der Personalschraube ©APA (Archiv/Fohringer)
ORF-Chef Alexander Wrabetz scheint beiden Sparplänen für ein ausgeglichenes Konzernergebnis weiter an der Personalschraube zu drehen. Das drang am Montag während seiner Maßnahmenpräsentation vor dem Finanzausschuss des Stiftungsrates durch. Es seien Personaleinsparungen geplant, die über die bereits präsentierten Pläne hinausgehen, sagte der teilnehmende Zentralbetriebsratsobmann Gerhard Moser.

Für Moser ist nun “alles möglich”: “Von Verhandlungen über Protest bis Kampfmaßnahmen”. “Wrabetz wäre gut beraten gewesen, vom sogenannten Szenario 4 (der letzte unterbreitete Sparplan, Anm.) abzurücken. Stattdessen hat er es weiter verschärft”, so Moser. Die Zentralbetriebsräte werden kommende Woche in einer Klausur über das weitere Vorgehen beraten.

Nach wie vor halte Wrabetz an der Nullohnrunde für 2010 fest. Beim Personalabbau könnte es neben dem bereits seit dem Vorjahr laufenden “250er-Paket” (Stellen, die im Laufe von drei Jahren abzubauen und nicht mehr nachzubesetzen sind) und dem “Handshake”-Modell noch einen weiteren Personalabbau geben, sagte Moser. Umfang und Art benannte der Betriebsrat jedoch vorerst nicht.

Darüber hinaus habe Wrabetz in der Sitzung erneut “das verhärtete Bestreben, das Radio Symphonie Orchester (RSO) aufzulösen”, bekundet, so Moser.

  • VIENNA.AT
  • Politik
  • Weitere Personaleinsparungen beim ORF geplant
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen