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Weitere Erdrutsche in Friaul

Die Lage in der Provinz Udine, die am Samstag von schweren Unwettern heimgesucht wurde, blieb auch am Montag schwierig.

Am Sonntagabend regnete es im nördlichen Teil der Provinz an der Grenze zu Österreich, kleinere Erdrutsche wurden gemeldet. Die Zivilschutzbehörden brachten mehrere Pensionisten sowie 17 Touristen, darunter neun Kinder, in Sicherheit, die seit drei Tagen nach den schweren Unwettern in den Bergen des Kanaltals abgeschnitten waren. Sie wurden per Hubschrauber nach Pontebba gebracht.

400 Gebäude wurden schwer beschädigt, 200 Personen konnten nach wie vor nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Einige von ihnen verbrachten in einer Kaserne in Tarvis die Nacht auf Montag, andere fanden bei Verwandten Unterkunft. 200 Freiwillige des regionalen Zivilschutzes und Feuerwehrleute, darunter mehrere Kärntner, waren am Montag im Einsatz, um die Straßen der am stärksten betroffenen Gemeinden von Schlamm und Steinen zu befreien.

Die Verkehrslage war weiterhin schwierig. Die Bundesstraße 13 Pontebbana blieb gesperrt. Nach Angaben der Behörden wird es vermutlich noch Monate dauern, bis die Straße wiedergeöffnet werden kann, da sie von mehreren Murenabgängen schwer beschädigt wurde.

Die Autobahn A 23 im Kanaltal war nach wie vor in beiden Richtungen nur einspurig befahrbar. Durch den Abgang einer Mure musste auf der Autobahn ein Gegenverkehrsbereich bei Pontebba eingerichtet werden. Auch die Bahnlinie Udine-Tarvis-Villach war unterbrochen. Züge nach Österreich wurden auf die Brennerlinie umgeleitet, berichtete die italienische Bahngesellschaft.

Unwetter trafen nicht nur die Provinz Udine, sondern die ganze Region Friaul Julisch Venetien. Eine Windhose suchte die Badeortschaft Lignano heim, mehrere Campingplätze wurden dabei durch entwurzelte Bäume verwüstet. Ein heftiger Hagelsturm wurde im Raum von Pordenone gemeldet.

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