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Weiter warten auf Historikerbericht der FPÖ

Eingesetzt wurde die FPÖ-"Historikerkommission" in Folge der "Germania-Liederbuchaffäre".
Eingesetzt wurde die FPÖ-"Historikerkommission" in Folge der "Germania-Liederbuchaffäre". ©APA/HELMUT FOHRINGER
Medienberichten zufolge soll die Präsentation des Historikerberichts zur Geschichte der FPÖ erst Anfang August stattfinden. Als Grund für die Verzögerung werden "Terminschwierigkeiten wegen Urlaub und Wahlkampf" genannt.
Historikerbericht wartet auf Veröffentlichung

Der Historikerbericht zur Geschichte der FPÖ hängt weiter in der Warteschleife. Ursprünglich hätte das Schriftstück laut einem Bericht des "Kurier" (Dienstag-Ausgabe) bereits an diesem Montag präsentiert werden sollen, nun wurde die Veröffentlichung neuerlich verschoben. Neuer Termin für seine Präsentation soll nun Anfang August sein.

Veröffentlichung des Historiker-Berichts verzögert sich weiter

Grund dafür seien "Terminschwierigkeiten wegen Urlaub und Wahlkampf", erklärte dazu der Leiter der FPÖ-"Referenzgruppe" für den Historikerbericht, Andreas Mölzer, gegenüber dem "Kurier". Der Bericht selbst sei fertig, er umfasse mehr als 1.000 Seiten und soll eine "umfangreiche, selbstkritische und schonungslose Aufarbeitung der FPÖ-Geschichte sein".

Die Präsentation des Berichts war bereits mehrmals verschoben worden. Dem Vernehmen nach, weil eine Erstfassung der Parteispitze nicht kritisch genug erschienen sei. Leiter der Historikerkommission ist der frühere freiheitliche Politiker Wilhelm Brauneder.

Kommission nach Causa Germania eingesetzt

Eingesetzt wurde die FPÖ-"Historikerkommission" im Frühjahr 2018 in Folge der "Liederbuchaffäre" in der Burschenschaft "Germania zu Wiener Neustadt" (u.a. wegen des Textes "Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million"). Mitglied der Burschenschaft war auch der zwischenzeitlich zurückgetretene (und mittlerweile in die Politik zurückgekehrte) ehemalige FPÖ-Spitzenkandidaten bei der niederösterreichischen Landtagswahl, Udo Landbauer.

(APA/Red)

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