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Weihnachtseinkäufe: Wiener fühlen sich sicher

Keine Angst vor Kriminellen beim Weihnachtseinkauf haben die meisten Wiener - 91 Prozent fühlen sich in Wiens Geschäftsstraßen ausreichend sicher - Weihnachtsmärkte jedoch im Sicherheits-Ranking an vorletzter Stelle.

In einer aktuellen Umfrage des Institutes Oekonsult gaben 91 Prozent der Befragten an, es sei „ausreichend sicher, in Wiens Geschäftsstraßen und Fußgeherzonen seine Weihnachtseinkäufe zu tätigen“. Trotzdem sehen viele vor allem in der Adventszeit eine Steigerung krimineller Umtriebe. Bei der Polizei bestätigt man diesen Trend: Vor allem Vermögensdelikte wie Diebstähle, Raubüberfälle oder Einbrüche nehmen im Advent zu.

Weihnachtsmärkte sind nach Meinung der Befragten besondere Kriminalitäts-Hot Spots. Beim Ranking der sichersten Einkaufsgelegenheiten landen diese an vorletzter Stelle. Nur einzelne Stände in Geschäftsstraßen werden als noch unsicherer bewertet. Einkaufszentren werden von 21 Prozent als sicher eingeschätzt, Kaufhäuser von 27 Prozent. Als sicherste Orte für Weihnachtseinkäufe gelten Fachgeschäfte und Einzelhandel: Diese nannten 43 Prozent der Befragten.

Taschendiebstahl: “Mir kann`s nicht passieren”

Bei dem Thema Kriminalität und Vorweihnachtszeit haben die Wiener offenbar ein genaues Bild vor Augen: 92 Prozent glauben, dass vor allem Taschendiebe, Trickbetrüger oder falsche Spendensammler auf Beutezug gehen. Wirkliche Angst, selbst Opfer solcher Gaunereien zu werden haben die meisten aber nicht: Sechs von zehn Konsumenten in Wien glauben, gerade ihnen könnte ein Taschendiebstahl nicht passieren. Größer schätzt man die Gefährdung „der Anderen“ ein: 86 Prozent der Umfrageteilnehmer meinten, viele Menschen gingen „sehr arglos und unvorsichtig mit ihren Geldbörsen, Brieftaschen oder Handtaschen“ um. Fast 70 Prozent gaben an, persönlich jemanden zu kennen, der bereits einmal während des Einkaufens bestohlen wurde.

Eine verstärkte Polizeipräsenz in der Adventszeit nimmt die Mehrheit nicht wahr: Für zwei Drittel sind nicht mehr Beamte auf den Straßen unterwegs. Die Realität sieht anders aus, denn die Exekutive schiebt Sonderschichten, sagte Mag. Peter Goldgruber von der Bundespolizeidirektion Wien der APA: Durch Überstunden seien rund 120 Beamte pro Tag mehr im Einsatz. Sie werden zur Überwachung und – an Einkaufssamstagen – zur Verkehrsregelung benötigt.

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