Weihnachtsbeleuchtung in Bad Tatzmannsdorf ist rekordverdächtig

Weihnachtswunderland im Südburgnland.
Weihnachtswunderland im Südburgnland. ©APA-FOTO: FAMILIE GOLLNHUBER
Nicht nur in Übersee gibt es rekordverdächtige Weihnachtsbeleuchtungen, sondern auch im Burgenland: Auf ihrem Grundstück in Sulzriegel bei Bad Tatzmannsdorf hat sich Familie Gollnhuber ihr eigenes vorweihnachtliches Lichterparadies mit zahllosen Figuren, 20 Zeitschaltuhren und kilometerlangen Lichterketten geschaffen.
Weihnachtsbeleuchtung von Familie Gollnhuber

Begonnen hat alles in ihrer Kindheit, als sie und ihre Schwester mit den Eltern viel gereist und auch oft in den USA gewesen seien, wo schon damals die Weihnachtsbeleuchtung verbreitet war, schilderte Sabine Gollnhuber im Gespräch mit der APA: “Dort bin ich von diesem Weihnachtsfieber angesteckt worden.” Ein Schneemann und ein Weihnachtsmann, beides Geschenke, waren vor 20 Jahren die erste Dekoration.

Acht Meter hoher Weihnachtsmann als Highlight

Beim abendlichen Rundgang durch den Garten zeigt sich die bunte Pracht: Untermalt von Weihnachtsmusik und einem sanften Zischen der Gebläse für die Figuren, reiht sich Motiv an Motiv: In der “Hawaii-Ecke” mimt ein Weihnachtsmann den Baywatch-Bademeister, nicht weit davon entfernt befindet sich die “Pinguin-Parade” samt einer Gruppe Eisbären. Auf der Terrasse des Hauses dreht sich ein Ringelspiel. Davor winkt am Rand des von einer zarten Eisschicht überzogenen Teichs ein Santa aus einem aufblasbaren Plumpsklo. Sträucher und Bäume sind mit Lichterketten verziert.

Beim Betreten des Gartens erblicken die Besucher heuer das Christkind. Im hinteren Teil des 5.000 Quadratmeter großen Grundstücks sind eine Landebahn samt Flugzeug, Helikopter und Heißluftballon aufgebaut. Dahinter erhebt sich zwischen Bäumen ein acht Meter hoher Weihnachtsmann als Highlight der diesjährigen Dekoration.

Weihnachtsbeleuchtung wächst jedes Jahr

“Jedes Jahr kommt natürlich etliches dazu. Mittlerweile haben wir über 40 Großfiguren”, sagte Gollnhuber. Die Vorbereitungen für das jährliche Lichtermeer beginnen schon lange vor Weihnachten. “Anfang Oktober haben wir zu schmücken angefangen”, erzählte sie: “Wir sind täglich jetzt sicher zehn Stunden draußen.”  Mit prüfendem Blick erkennt Gollnhuber beim Rundgang Details, die dem Besucher nicht ohne weiteres auffallen: “Wenn ich jetzt da hinüberschaue zu dem kleinen Christbaum: Da sind auf der rechten Seite 20 Zentimeter Lichterschlauch ausgefallen.” Auch, dass der Schnauzer des Riesen-Weihnachtsmannes einen Schatten auf sein Gesicht wirft, soll noch mit einem Spot korrigiert werden.

“Ich stelle jedes Jahr um, es ist nie gleich”, erzählte die gebürtige Steirerin. Ehemann Gerald, ein Sportwissenschafter, hilft, wenn beispielsweise ein durchgebranntes Gebläse oder defekte Kabel repariert werden müssen. Zwei Stromkästen und an die 20 Zeitschaltuhren sorgen für das richtige Timing der Lichteffekte.

Familie öffnet Garten für Besucher

Vier Mal veranstaltet die Familie heuer einen “Open Garden”. Der Erlös geht heuer an das SOS-Kinderdorf in Pinkafeld. Inzwischen kämen viele Leute aus Wien und aus der Steiermark vorbei, um sich die Weihnachtsbeleuchtung anzuschauen. Eine Damenrunde aus dem Nordburgenland reise mit dem Bus zu einer Adventfeier an, erzählte Gollnhuber.

Ein Motiv für die gezückten Fotoapparate sind auch die sechs Familienhunde – vier Mini-Yorkshire und zwei Chihuahua, die sich auf dem Grundstück tummeln. Die Lichterpracht in Sulzriegel erstrahlt noch bis zum Dreikönigsfest am 6. Jänner. (APA)

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