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Weihnachten: Retrotrend beim Geschenkekauf in Wien

Der Geschenke-Trend hat sich in den letzten Jahren verändert.
Der Geschenke-Trend hat sich in den letzten Jahren verändert. ©pixabay.com (Themenbild)
Morgen ist bereits der erste Einkaufssamstag in der Adventszeit. Die Wirtschaftskammer hat herausgefunden dass folgende Geschenke an Beliebtheit gewonnen haben: Holzspielzeug, Emaille-Geschirr und Kosmetik.

Am morgigen ersten Adventsamstag fällt gewissermaßen der inoffizielle Startschuss für das heurige Weihnachtsgeschäft. Die Wiener Wirtschaftskammer hat sich unter Händlern umgehört, mit welchen Geschenkkäufen sie vorerst rechnen. Das Ergebnis: Holzspielzeug, Emaille-Geschirr und Kosmetik dürften diese Woche der Renner sein, hieß es in einer Aussendung am Freitag.

Handelsspartenobmann Rainer Trefelik erklärt sich das Revival von Spielwaren aus Holz mit dem Trend zur Nachhaltigkeit: “Heute wird wieder bewusster eingekauft, vor allem wenn es um den Nachwuchs geht. Holzspielwaren sind robuster, natürlicher und dadurch länger haltbar sowie sicherer im Umgang und sie wecken freudige Erinnerungen, die Eltern mit ihren Kindern teilen können.”

Zwei Drittel lassen sich beim Geschenkkäufen von Auslagen inspirieren

Retro ist offenbar auch im Haushaltssegment en vogue. Händler berichten, dass Kochtöpfe und Tischservices gerne als Emaille-Waren gekauft werden. Das hänge mit dem Lifestyle-Trend “Home und Cocooning” zusammen, mutmaßt Trefelik. Menschen verbrächten ihre Zeit wieder gerne in den eigenen vier Wänden, gerade rund um Weihnachten stehe “edle Genusskultur” im Fokus.

Da der erste Adventsamstag heuer auf den 1. Dezember fällt, würden sich auch Adventkalender gut verkaufen. Hier seien vor allem außergewöhnliche Exemplare – etwa gefüllt mit Duft- oder Kosmetikartikeln – begehrt. Sogar Hundefreunde kommen auf ihre Kosten – in Form eines mit 24 Leckerlis gefüllten Kalenders, weiß der Spartenchef zu berichten.

Laut Kammer lassen sich zwei Drittel aller Schenker von Geschäftsauslagen für ihre Weihnachtseinkäufe inspirieren. Gleichzeitig hatte Trefelik kürzlich im APA-Gespräch beklagt, dass der stationäre Handel durch die Online-Konkurrenz und durch Rabattschlachten wie “Black Friday” immer mehr unter Druck gerate. Das Weihnachtsgeschäft werde heuer “keine leichte Partie”, hatte er formuliert.

(APA/Red)

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