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Wegen Zika-Kommentaren: US-Torhüterin Solo ausgebuht

Die Fußballerin wurde ausgebuht.
Die Fußballerin wurde ausgebuht. ©APA
Diesen Abend in Belo Horizonte wird US-Fußballstar Hope Solo sicher nicht so schnell vergessen. Beim 2:0 (1:0)-Auftaktsieg des viermaligen Olympiasiegers gegen Neuseeland wurde die Torhüterin im Stadion Mineirão leidenschaftlich ausgebuht. Offenbar haben die Brasilianer der 35-Jährigen ihre Kommentare über das Zika-Virus übel genommen.

Bei Solos Abstößen schallte es “Zika!” durch das mit rund 10.000 Zuschauern besetzte Stadion. Die Ausnahmetorhüterin hatte vor den Spielen öffentlich Kritik an der vermeintlichen Gesundheitsgefährdung für die Athleten geäußert, einen Olympia-Verzicht erwogen und zuletzt Bilder von sich in Anti-Mücken-Montur sowie ihrem Berg von Insektenschutzmitteln in Sozialen Medien gepostet.

Not sharing this!!! Get your own! #zikaproof #RoadToRio

Ein von Hope Solo (@hopesolo) gepostetes Foto am

If anyone in the village forgets to pack repellent, come and see me…#DeptOfDefense #zikaproof Ein von Hope Solo (@hopesolo) gepostetes Foto am

Die Amerikanerin, dank zahlreicher privater Eskapaden die Reizfigur schlechthin im Frauenfußball, nahm die Quittung der Fans aber locker. “Sie machen sich einen Spaß daraus. Wenigstens ist es laut im Stadion. Das ist mir lieber, als wenn man eine Stecknadel fallen hören könnte”, sagte die Weltmeisterin, die sich seit der Ankunft betont positiv über die Gastgeber geäußert und die amerikanischen Medien für das Schüren von Ängsten kritisiert hatte.

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