Wegen Brexit: Finanzministerium rechnet mit Mehraufwand beim Zoll

Wegen des Brexit wird mit mehr Arbeitsaufwand beim Zoll gerechnet.
Wegen des Brexit wird mit mehr Arbeitsaufwand beim Zoll gerechnet. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Das Finanzministerium in Österreich erwartet wegen des Austritts Großbritanniens aus der EU einen Mehraufwand beim Zoll, sieht sich aber gut vorbereitet.

Die Zollbeamten sollen sich "flexibel regional und bei Bedarf auch bundesweit aushelfen", hieß es am Montag in einer Aussendung. Zugleich informiert das Ministerium mit Schulungen, einer Hotline und auf seiner Webseite über die Auswirkungen des Brexits auf Unternehmen und Spediteure.

Zoll rechnet ab Jänner mit mehr Arbeit

Die Zollverwaltung erwartet den Angaben zufolge ab Jänner eine Erhöhung der Abwicklungen im Güterverkehr von bis zu 10 Prozent sowie einen Mehraufwand, da Verbote und Beschränkungen vermehrt zu kontrollieren sein werden und mit mehr Betrugsversuchen zu rechnen sei. Bei den Zollabfertigungen für Postsendungen und Schnelldienste wird eine Zunahme von bis zu 30 Prozent erwartet.

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, um die österreichische Wirtschaft in dieser Situation bestmöglich zu unterstützen", erklärte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) in der Pressemitteilung.

(APA/red)

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