Wasserlilien verursachten Hochwasser auf den Philippinen

Wasserlilien haben auf den südlichen Philippinen einen Abschnitt des Flusses Rio Grande verstopft und dadurch folgenschwere Überschwemmungen verursacht.

Nach Behördenangaben vom Montag waren mehr als eine halbe Million Menschen von dem Hochwasser betroffen. Das Wasser habe nach starken Regenfällen in der vergangenen Woche nicht mehr in den Golf von Moro abfließen können.

Philippinen: Wasser bis zu den Dächern

Pombaen Kader von der regionalen Sozialfürsorge sagte, 23 Kommunen auf der Insel Mindanao seien überflutet. Mancherorts stehe das Wasser bis zu den Dächern. Mehr als 1.000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden. Viele andere hätten jedoch ihre Häuser nicht verlassen wollen, obwohl diese teilweise überflutet gewesen seien.

Kampf gegen Wasserlilien mit Kettensägen

Nach Angaben eines Armeesprechers begannen etwa 400 bis 500 Soldaten, die Wasserlilien mit Kettensägen zu zerschneiden. Dabei müssten sie gegen eine starke Strömung und Regenfälle ankämpfen. In der vergangenen Woche hätten die Wasserlilien eine Fläche von 25 Hektar bedeckt. Der Sprecher fügte an, die Wasserlilien bildeten teilweise eine drei Meter dicke Schicht, so dass die Soldaten darauf laufen könnten. (APA)

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