Washington entschädigt Indianer für Missmanagement

Nach 13-jährigem juristischen Tauziehen entschädigt die US-Regierung Indianerstämme mit insgesamt 3,4 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro). Von den Zahlungen sind rund 300 000 Ureinwohner betroffen, teilte die Regierung mit. Justizminister Holder nannte die Einigung ein "historisches" Ereignis, das den Weg zur weiteren Versöhnung öffne. Präsident Obama war stets für die Einigung eingetreten.

In dem Fall ging es um eine 1996 eingereichte Sammelklage, die der Regierung in Washington vorwirft, sie habe die Indianer um Milliarden-Dollar-Zahlungen aus Treuhänderfonds geprellt. Die Fonds, in die Erlöse aus der wirtschaftlichen Ausbeutung von Indianergebiete flossen, waren 1987 eingerichtet worden.

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