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Was bringt Kulturjahr 2005?

Helmut Lohner &copy apa
Helmut Lohner &copy apa
Zahlreiche österreichische Kulturinstitutionen stehen 2005 unter einer neuen Leitung oder müssen die künftige Leitung klären - zahlreiche Entscheidungen müssen fallen.

Im Folgenden eine Übersicht über wichtige neue Gesichter im Kulturjahr 2005.


Eine der spannendsten noch offenen Fragen in diesem Zusammenhang ist, wer das Theater in der Josefstadt leiten wird, wenn Helmuth Lohner 2006 endgültig als Direktor abtritt. Ebenfalls bald geklärt werden sollte, nach dem überraschenden Rückzug von Peter Schmidl, wer 2007 Konzertdirektor der Salzburger Festspiele wird. Als Schauspielchef der Salzburger Festwochen agiert bereits 2005 erstmals Martin Kusej, und in Wien präsentiert sich Michael Schottenberg als neuer Prinzipal am Volkstheater. Ausgeschrieben ist derzeit noch die Position des kaufmännischen Direktors des Volkstheater.


Stéphane Lissner folgt 2005 als Musikdirektor der Wiener Festwochen auf Hans Landesmann. Ein kurzes Gastspiel als Festwochen-Schauspielkuratorin gibt 2005 Stefanie Carp, quasi als Karenzvertretung für Marie Zimmermann, die nächstes Jahr wegen der Leitung des Festivals „Theater der Welt“ pausiert. Für die Wiener Theaterszene stehen generell im Zusammenhang mit der Theaterreform nächstes Jahr große Veränderungen an. So werden 2005 die Mittelbühnen für 2007 neu ausgeschrieben, darunter auch das Schauspielhaus, wo Barrie Kosky als Kointendant mit Jahresende 2005 vorzeitig den Hut nimmt. Die Gruppe 80 wird bereits 2005 vom Kollektiv Hightea übernommen.


In Kraft tritt 2005 auch die Fusion der Ballettensembles von Wiener Staatsoper und Volksoper, die ab Herbst unter der gemeinsamen Leitung von Gyula Harangozo stehen. Der bisherige Staatsopern-Ballettchef Renato Zanella ist ab Herbst Intendant der Klagenfurter Wörtherseebühne. Als Chefdirigent an der Volksoper folgt Leopold Hager im Herbst Marc Piollet nach. Die Wiener Symphoniker werden ab Ende September 2005, wenn der bisherige Generalsekretär Rainer Bischof aus dem Amt scheidet und der neue Chefdirigent Fabio Luisi seine Funktion antritt, auch in eine neue Organisationsstruktur wechseln, allerdings in jedem Fall ein eigenständiger Verein bleiben.


Mit Spannung erwartet wird auch, nach den heftigen Kämpfen in der österreichischen Filmszene um die Bestellung der neuen Leitung, was das neue Diagonale-Team (Birgit Flos, Robert Buchschwenter, Georg Tillner) im März 2005 in Graz präsentiert. Und auch die Zukunft des Wiener Filmfestivals Viennale muss kommendes Jahr geklärt werden, läuft doch der Vertrag von Viennale-Leiter Hans Hurch Ende 2005 aus.

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