Wäre lieber Musiker

Anthony Hopkins würde lieber Musik als Filme machen: „Ich bin kein leidenschaftlicher Schauspieler“, sagte der Oscar-Preisträger der Frauenzeitschrift „Elle“.

„Leidenschaft ist ein großes Wort, und meine Leidenschaft für die Schauspielerei ist relativ klein.“ Sein Vorbild bei der Arbeit seien Musiker, „weil die so entspannt und lässig sind. Sie gehen auf die Bühne und spielen ohne großes Theater.“ Der 66-Jährige, der schon als Kind eines walisischen Bäckers Klavier spielte, sagte weiter: „Am allerliebsten wäre ich Musiker geworden.“

Hopkins hatte aber nach eigenen Angaben einen Schauspieler als Vorbild: „Mein Held war Richard Burton. Ich bin damals sogar zu seinem Haus gegangen, um mir ein Autogramm zu holen. Er hatte es geschafft, und ich wollte so werden wie er. Mit diesem Traum habe ich mich durch meine Schulzeit gerettet.“

In den 70er Jahren sorgten laut „Elle“ Alkohol und Ängste für einen Zusammenbruch des Schauspielers. „Aber dann entstand in mir ein großes, elementares Gefühl, noch nicht sterben zu wollen. Und so kam ich dazu, von einem Tag auf den anderen mit dem Trinken aufzuhören“, sagte Hopkins. „Das war eine der fundamentalsten Erfahrungen in meinem Leben: einfach Ja zum Leben zu sagen.“ Filmerfolge wie „Das Schweigen der Lämmer“ folgten. Privat fand der Schauspieler sein Glück mit seiner dritten Ehefrau Stella Arroyave, „die nicht meine erste, aber meine letzte große Liebe ist“.

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