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Wal-Mart verhüllt auch Frauenmagazine

Nachdem der Verkauf von vier Männermagazinen eingestellt wurde, geht die amerikanische Supermarktkette Wal-Mart nun auch gegen Frauenmagazine vor.

„Cosmopolitan“, „Marie-Claire“ und „Redbook“, herausgegeben von Hearst, sowie „Glamour“ von Conde-Nast werden künftig bei den Kassen nur mehr eingepackt angeboten. Durch einen U-förmigen schwarzen Plastikumschlag bleibt zwar der Titel und ein Teil des Covers sichtbar, die Texte zum Inhalt der aktuellen Ausgabe sind jedoch nicht mehr lesbar.

Die vier Magazine bieten Frauen Informationen und Unterhaltung zu Themen wie Mode, Schönheit, Beruf und Beziehungen an. Nach Angaben eines Wal-Mart-Sprechers gegenüber der „New York Times“ hätten sie zeitweise „ziemlich provokante Titel“ auf der ersten Seite. Nach Kundenbeschwerden habe sich der Kaufhauskonzern zum Mittelweg der Verhüllung bei der Präsentation im Vorfeld der Kassen entschlossen. In Filialen mit speziellen Zeitschriftenabteilungen würden die vier Frauenmagazine weiterhin unverpackt präsentiert, allerdings werde der Inhalt von Wal-Mart beobachtet.

Vor einigen Wochen hatte Wal-Mart die drei Männermagazine „Maxim“, „Stuff“ und „FHM“ wegen angeblich zu anstößigen Inhalts aus den Regalen genommen. Zeitschriftenverleger hatten gegen diese „Einschränkung der Wahlfreiheit der Konsumenten“ protestiert. Wal-Mart ist die weltgrößte Supermarktkette.

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