Wählerbewegung nach rechts in Grenzen

Bei den Parlamentswahlen in der Schweiz ist am Sonntag ersten Hochrechnungen zufolge die von den Wahlforschern erwartete Wählerbewegung nach rechts ausgeblieben.

Die rechtspopulistische und EU-kritische Schweizerische Volkspartei (SVP) konnte den Hochrechnungen der Rundfunk- und Fernsehanstalt SRG zufolge zwar Stimmengewinne verbuchen. Diese dürften aber zumeist nicht für zusätzliche Sitze im Parlament ausreichen.

Ursprünglich hatte es geheißen, die SVP-Zuwächse entsprächen den Erwartungen. Eine erste landesweite Hochrechnung mit einer Sitzverteilung für das Parlament wird um 19.00 Uhr erwartet. Zur Wahl standen die 200 Sitze des Nationalrates (große Kammer) und die meisten der 46 Vertreter des Ständerates (kleine Kammer).

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