Wahl: Stimmzettel gehen in Druck

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Mit den Entscheidungen über die Reihung und den Namen des BZÖ können die Landeswahlbehörden schon jetzt die Stimmzettel für die Nationalratswahl drucken lassen.

Und die verlieren keine Zeit: Schon heute beginnen die Druckmaschinen zu rattern…
Für den Versand der Wahlkarten haben die Gemeinden dann noch rund drei Wochen Zeit. Die Streitereien zwischen FPÖ und BZÖ samt Entscheidung der Bundeswahlbehörde haben keine Verzögerung verursacht.

Denn die Stimmzettel können immer erst gedruckt werden, wenn die Landeswahlvorschläge abgeschlossen sind. Und das hat laut Wahlkalender spätestens am 31. Tag vor Wahl zu geschehen – also am heutigen Donnerstag.

Streng arbeitsteilig ist die Bereitstellung der Wahlunterlagen organisiert: Für den Druck der Stimmzettel sind die Länder zuständig – weil es in den Ländern ja teilweise unterschiedliche Listen gibt. Die Wahlabteilung im Innenministerium kümmert sich aber um die blauen Wahlkuverts sowie die Kuverts und Infoblätter für die Wahlkarten.

7,380.000 blaue Kuverts im Format A5 – ohne Aufdruck und ungummiert – wurden besorgt und für 856.000 Wahlkarten mit Kuverts (mit dem Aufdruck für die Bestätigung der Wahlzeugen) und Infoblätter vorgesorgt, berichtete Amtsdirektorin Sylvia Sostero der APA. Bis zum 6. September werden die letzten Bezirke die Wahlkarten-Sets bekommen, Freitag in einer Woche – gute drei Wochen vor der Wahl – sollten die Gemeinden dann mit der Ausstellung der Wahlkarten und dem Versand beginnen können. Die Länder müssen dazu die amtlichen Stimmzettel liefern.

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