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Wachauer Marillen sind reif

Die Marillen sind reif: Ernte in der Wachau, dem wichtigsten Anbaugebiet in Österreich, voll im Gang - Menge etwas unterdurchschnittlich

Endlich sind sie reif, die Marillen! Die Ernte der süßen Früchte ist in den niederösterreichischen Anbaugebieten voll im Gang und verspricht „recht gut“ zu werden, so Franz Reisinger, Obmann des Vereins zum Schutz der Wachauer Marille. Die kühle Witterung habe zwar zu etwas verspäteter Ernte geführt, der Qualität und dem unvergleichlichen Geschmack aber keinen Abbruch getan.

Mengenmäßig liegt man – auch im Weinviertel – ein knappes Drittel unter dem Durchschnitt. Dafür sind die Früchte auf Grund des geringeren Baumbehanges heuer größer. Auch der Pilz „Monilia“ hatte dank trockener Witterung während der Blüte keine Chance, freut sich Reisinger. Für die Ernte wird in der Wachau noch etwa zehn Tage lang jede Hand gebraucht.

Absolut „keinen Grund zum Jammern“ sieht auch Josef Rögner, Obstbaubeauftragter der Landwirtschaftskammer für die Region Weinviertel, wo etwa gleich viele Marillenbäume stehen wie in der Wachau. Das Anbaugebiet zieht sich von Retz über das Pulkautal Richtung Langenlois. Rögner bestätigt die Aussagen Reisingers zu Menge und Qualität.

Die „Wiege“ der Marille liegt in China, wo sie bereits vor 4.000 Jahren kultiviert wurde. Für den „Import“ nach Europa sorgten Alexander der Große und in weiterer Folge die Römer. Der älteste in Österreich gefundene Marillenkern ist auf die Zeit von etwa 90 nach Christus datiert.

Die Prunus armeniaca, so der lateinische Name, gehört zu den Rosengewächsen. Die NÖ Wirtshauskultur spricht unter Hinweis auf den Vitamingehalt und das „g’schmackige“ Angebot in ihren Mitgliedsbetrieben von „geballter Kraft mit weicher Haut“.

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