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WAC wohl Vize-Winterkönig - Rapid fehlte Effizienz

Rapid konnte die WAC-Umfaller zuletzt nicht nutzen
Rapid konnte die WAC-Umfaller zuletzt nicht nutzen
Der WAC hat in der Fußball-Bundesliga das Siegen verlernt, trotzdem schaut es danach aus, als könnte die Truppe von Coach Dietmar Kühbauer als Tabellenzweiter in die Winterpause gehen. Nach dem glücklich erkämpften Heim-1:1 gegen Rapid hat der Salzburg-Verfolger zur Saison-Halbzeit zwei Punkte Vorsprung auf Sturm Graz. Die Wiener müssen sich vorerst mit Rang fünf zufriedengeben.


Wieder einmal war die Lavanttal-Arena für die Hütteldorfer kein guter Boden. Im fünften Anlauf gelang immerhin zum zweiten Mal ein Remis bei drei Niederlagen. Für die Wiener hätte aber eigentlich mehr herausschauen müssen. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte, in der die Gäste auch schon mehr für das Spiel machten, waren sie klar überlegen und erspielten sich auch Topchancen durch Thomas Schrammel (50./Stange), Florian Kainz (50., 92.), Stefan Schwab (67.) und Deni Alar (90.), doch nur Schwab traf in der 70. Minute mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:1 auch wirklich ins Tor.

“Es war natürlich nicht leicht, auf einem tiefen Platz gegen einen tief stehenden Gegner durchzubrechen, aber wir haben es geschafft, den Boden schön zu spielen. Der Auftritt war sehr, sehr gut”, sagte Rapid-Trainer Zoran Barisic. Seine Truppe habe immer die Spielkontrolle und auch viel mehr Chancen gehabt. “Das Einzige was nicht gepasst hat, war das Resultat”, trauerte Barisic dem vergebenen Sieg nach.

Durch das Remis verabsäumten es die Wiener, näher an den zweiten Champions-League-Qualifikations-Platz heranzurücken. Der Abstand beträgt nach wie vor vier Punkte und könnte vor der letzten Runde noch einmal anwachsen, müssen die Hütteldorfer doch am Sonntag im letzten Spiel vor der Winterpause beim überlegenen Tabellenführer Salzburg antreten. “Mit zwei Punkten mehr wären wir natürlich alle glücklicher gewesen”, sagte Barisic.

Wichtig sei es jetzt, den Kopf nicht hängen zu lassen. “Die Leistungen in den letzten beiden Partien war sehr gut, darauf müssen wir aufbauen”, hoffte Rapids Coach auf einen versöhnlichen Jahresabschluss. Sollte es den nicht geben, werden die Wiener das Jahr bestenfalls auf Rang fünf und damit genauso wie der drei Punkte dahinter auf Platz sieben liegende Lokalrivale Austria außerhalb der fixen Europacupränge beenden. “Wir haben immer noch die Hälfte der Saison zu spielen. Wir wissen, dass wir es besser können und werden auch von Rang fünf noch wegkommen”, blickte Kapitän Steffen Hofmann optimistisch voraus.

Besser spielen können auch die Wolfsberger. Die Kärntner hatten den Punktgewinn vor allem ihrem Tormann Alexander Kofler zu verdanken, der mit mehreren Glanzparaden in den Mittelpunkt rückte. “Kofi hat uns im Spiel gehalten, er ist für mich einer der besten Tormänner in Österreich”, lobte Kühbauer seinen Stammgoalie, der Ende vergangene Saison Christian Dobnik als Nummer eins abgelöst hat.

Der 28-jährige Kofler selbst blieb bescheiden. “Heute ist es natürlich sensationell für mich gelaufen, aber die ganze Mannschaft hat den Punkt errungen”, meinte der Kärntner. Die Wolfsberger erreichten damit ihr Minimalziel. “Wir wollten den Punkteabstand zu Rapid nicht verkleinern und das ist uns gelungen. Ich bin zufrieden”, resümierte Kühbauer. Fakt ist aber, dass die Kärntner nach einem unheimlich starken Saisonstart nun nicht mehr den Weg auf die Siegerstraße finden.

Sieben Spiele gab es keinen Erfolg mehr, dabei wurden nur drei Punkte gesammelt. “Auch wenn wir einen Hänger gehabt haben, wir sind vor Rapid, der Austria und auch Sturm Graz, da muss man schon den Hut ziehen”, bilanzierte WAC-Trainer Dietmar Kühbauer positiv. Die Kärntner haben Lunte gerochen. “Jetzt gilt es alles dafür zu tun, dass wir da oben bleiben können”, gab Kühbauer die Marschroute vor. Im letzten Spiel 2014 wartet am Samstag auswärts der schwächelnde Vorletzte Admira Wacker Mödling, also Kühbauers Ex-Club.

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