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WAC gegen Rapid Wien: Die Stimmen zum Spiel

Rapid konnte gegen den WAC noch ein Unentschieden retten.
Rapid konnte gegen den WAC noch ein Unentschieden retten. ©APA/EGGENBERGER
Rapid geht trotz einer mäßigen Leistung in Wolfsberg zuversichtlich in die Meisterrunde der Fußball-Bundesliga. Die Hütteldorfer retteten am Samstag gegen den WAC ein Unentschieden.
Rapid holt gegen WAC noch das Unentschieden
Rapid gegen WAC:

"Ich glaube nicht, dass er (WAC-Stürmer Shon Weissman, 1,74 m groß) ein Henker ist, der alle überspringen kann. Das müssen wir uns ankreiden", erklärte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer auf Sky. Der Burgenländer war mit der Darbietung im Lavanttal nicht zufrieden, auch wenn sein Team mittlerweile neun Runden ungeschlagen ist. "Wir haben behäbig gespielt, wir haben wenig Spielverlagerungen gemacht. Ich bin überzeugt, wenn der eine oder andere einen besseren Tag gehabt hätte, wäre mehr drinnengewesen."

Am Ende mussten die Hütteldorfer froh sein, nach dem späten Ausgleich durch Maximilian Hofmann noch einen Zähler mitgenommen zu haben. "Es war kein gutes Spiel von uns, das wissen wir", sagte der Ausgleichstorschütze. "Wichtig war der eine Punkt, dass wir vor dem WAC bleiben. Jetzt können wir oben angreifen."

WAC-Stürmer Weissman als Tor-Garant

Noch deutlich mehr Ligatore als Fountas (14) hat Weissman auf dem Konto. Der Israeli hält als Führender der Schützenliste bei 22 Volltreffern. So oft, nämlich 23-mal, hatte in der Bundesliga nach 22 Runden zuletzt Philipp Hosiner 2012/13 getroffen, als er die Austria zum Meistertitel schoss. "Es ist schön, wenn man in jedem Spiel ein Tor schießt", sagte Weissman nach seinem Doppelpack. "Ich möchte so weitermachen. Wir haben allen gezeigt, dass wir ein sehr gutes Team sind."

Den drei Punkten und dem dadurch verpassten Vorstoß auf Platz drei trauerte man beim WAC aber ein wenig nach. "Wie Rapid hier zu einem Punkt kommt, wissen sie, glaube ich, selber nicht", meinte Michael Liendl. Der WAC-Kapitän ist mit 15 Assists der mit Abstand beste Vorbereiter der Liga. "Wir spielen eine richtig gute Saison", betonte Liendl. Trotz der Doppelbelastung mit der Europa League habe man im Grunddurchgang mehr Punkte als im Vorjahr geholt - 38 gegenüber damals 30.

Auch Neo-Trainer Ferdinand Feldhofer betonte das Positive. "Es hat keiner gewusst, wo wir stehen", erinnerte der Ex-Rapidler an den "Aderlass" in der Winterpause. Mit Michael Sollbauer, Marcel Ritzmaier und Anderson Niangbo verließen drei Leistungsträger den Club. Dazu heuerte Feldhofer selbst als neuer Chefcoach an. Der Auftritt gegen Rapid gibt ihm ein "gutes Gefühl" für die Meisterrunde. "Ich glaube, wir sind bereit." Zum Auftakt der heißen Phase geht es am Sonntag (14.30 Uhr) auswärts gegen Sturm Graz - und für Feldhofer damit wieder gegen einen Club, mit dem er als Spieler Meister war.

Das sagen die Trainer

Ferdinand Feldhofer (WAC-Trainer): "Wir sind sehr gut gestartet, haben eine überwiegend sehr gute erste Halbzeit gespielt, viele Chancen kreiert. Wir haben es aber verabsäumt, in Führung zu gehen. In der zweiten Hälfte haben wir nicht mehr viele Chancen vorgefunden, hatten das Spiel aber unter Kontrolle. Nach dem 2:1 ist Rapid stärker geworden, wir waren zu inaktiv. Da kann im eigenen Drittel immer etwas passieren, das ist ärgerlich. Grundsätzlich sind wir aber sehr zufrieden mit dem Auftritt. Das gibt uns ein gutes Gefühl für die Meisterrunde."

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "Das war ein komisches Spiel. Wir haben nicht die Leistung gebracht, die wir uns selbst vorgestellt haben. Nicht zu verlieren war unser Minimalziel. Wir hätten vor der Pause gute Bälle gehabt, die wir aber nicht fertiggespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir wenig zugelassen - bis auf die Standards, die wir besser verteidigen müssen. Wir sind am Ende verdient zum 2:2 gekommen."

(APA/red)

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