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W.E. - Trailer und Kritik zum Madonna-Film

Superstar Madonna führte Regie bei "W.E.".
Superstar Madonna führte Regie bei "W.E.".
"W.E." ist ein neuerlicher Versuch Madonna's in Hollywood Fuß zu fassen. Allerdings nicht als Schauspielerin - die Pop-Diva führte Regie und schrieb am Drehbuch mit. Der Film handelt von der Liebesbeziehung zwischen dem britischen König Edward VIII. und der Amerikanerin Wallis Simpson, für die er letztlich den Thron aufgibt. Den Rahmen dafür bildet eine zweite Geschichte. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Die historische Liebesgeschichte zwischen König Edward VIII. (James D’Arcy) und Wallis Simpson (Andrea Riseborough) wird in Rückblenden erzählt, während Wally Winthrop (Abbie Cornish) im New York von 1998 eine Auktion der Besitztümer der beiden verfolgt. Die Beziehung von Wallis und Edward missfällt dem britischen Königshaus, was letztendlich sogar dazu führt, dass Edward als König abdankt und auf den Thron verzichtet.

Doch auch Wally in New York hat Probleme. Ihre Ehe mit dem erfolgreichen Psychiater William Winthrop (Richard Coyle) verläuft überhaupt nicht nach ihren Vorstellungen. Ihr Mann nimmt sich nie Zeit für sie, hat vermutlich eine Affäre und wird sogar gewaltätig. Ablenkung holt sie sich bei der aktuellen Sotheby’s-Auktion. Als ehemalige Mitarbeiterin des Hauses stehen ihr dort viele Türen offen und sie beginnt sich für Wallis und Edward (W.E.) zu interessieren. Sie erkennt sich selbst in Wallis wider und lernt nebenbei auch einen Mann (Oscar Isaac) kennen.

“W.E.”: Madonna’s zweite Regiearbeit

Nach “Filth and Wisdom” ist “W.E.” Madonna’s zweiter Film als Regisseurin. Und man merkt dem Film an, dass die Sängerin auf diesem Terrain noch nicht so erfahren ist, wie in der Musik. Viele Szenen, die emotional große Bedeutung haben, wirken flach und distanziert. So etwa die Abdankungsrede von Edward. Madonna ließ mit mehreren verschiedenen Kameras arbeiten. Der Großteil des Films wurde auf 35mm gedreht, wenn besondere Nähe hergestellt werden sollte wurden 16mm, manchmal sogar Super 8 verwendet. Das lässt die Bilder älter wirken, das Bildrauschen nimmt zu. Bilder in Super 8 sehen aus wie alte Heimvideos. Der Versuch damit Intimität und Nähe darzustellen ist gescheitert. Es lässt den Film eher trashig als emotional wirken. Generell zieht sich starkes Rauschen durch die Bilder, egal in welcher Zeit sich die Erzählung gerade befindet. Beabsichtigt oder nicht – es wirkt oft fehl am Platz. Die Besetzung macht ihre Sache gut.

“W.E.”: Das Resümee

Angeblich hat Madonna während ihrer Ehe mit dem Regisseur Guy Ritchie (“Bube, Dame, König, Gras”, “Snatch”, “Rock’n’Rolla”, “Sherlock Holmes”) einmal gesagt sie könne viel besser Filme machen als er. Fairerweise muss man sagen, dass “W.E.” mit Ritchie’s Stil schwer vergleichbar ist. Allerdings muss sie noch hart an sich arbeiten, wenn sie eines Tages an ihren Ex-Mann herankommen will. Was die Intensität der Figuren angeht, die Spannung eines Plots oder die Inszenierung einer Geschichte, ist er ihr meilenweit voraus. Der Film ist nett anzuschauen, manchmal lächerlich, zwischendurch auch unterhaltsam. Für Madonnafans ist “W.E.” aber sowieso ein Pflichtfilm.

(BMI)
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