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Vorhersage bei FinanzOnline nicht immer möglich

FinanzOnline leidet unter technischen Problemen.
FinanzOnline leidet unter technischen Problemen. ©APA-FOTO: BARBARA GINDL
Das Finanzministerium hat Probleme mit dem Online-Tool FinanzOnline und kann das Steuerguthaben in manchen Fällen nicht vorhersagen. An einer technischen Lösung werde bereits gearbeitet.
So geht der Steuerausgleich

Das Jahr 2020 ist das erste Jahr, in dem der für das Jahr 2019 zustehende Familienbonus Plus auch mit der Arbeitnehmerveranlagung beantragt werden kann. Dies erweist sich als durchaus komplex. Probleme bei den Prognosen werden vom Finanzministerium eingestanden, an einer technischen Lösung wird gearbeitet.

Summe auf FinanzOnline kann abweichen

Durch die verschiedenen Möglichkeiten für leibliche Eltern, Unterhaltszahler und Ehepartner von Familienbeihilfenbeziehern sei die Vorhersage des Steuerguthabens in der Vorberechnung sehr komplex, da viele Daten elektronisch überprüft und verknüpft werden müssten, heißt es in einer Aussendung. Daher würden die Bürger mittels einer Meldung darüber informiert, dass in manchen Fällen eine Vorberechnung derzeit noch nicht möglich ist. Diese dient ohnehin lediglich der Information der Steuerzahler und kann vom endgültigen bescheidwirksamen Ergebnis noch abweichen.

Die Arbeitnehmerveranlagung in Finanz-Online an sich kann wie bisher durchgeführt werden, da alle Daten vor der Bescheid-Erlassung richtiggestellt werden - auch wenn der Familienbonus beim Arbeitgeber bereits im Lohnzettel erfasst wurde, wird die Steuer richtig berechnet. Grundsätzlich haben die Arbeitgeber bis Ende Februar Zeit, die Lohnzettel des vorangegangenen Jahres zu übermitteln. Das bedeutet, wie jedes Jahr können Steuererklärungen erst danach verarbeitet werden.

(APA/red)

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