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Vorerhebungen gegen Meinl und Grasser

Am Wiener Straflandesgericht laufen Vorerhebungen gegen Bankchef Meinl sowie gegen den ehemaligen Finanzminister Grasser und den früheren Verbundchef Haider. Dabei geht es um den Verdacht auf Untreue und den Verstoß gegen das Aktiengesetz im Zusammenhang mit dem umstrittenen Rückkauf von Zertifikaten durch die Meinl European Land (MEL), wie der "Standard" berichtet.

Die Staatsanwaltschaft hatte nach anonymen Anzeigen die Vorerhebungen beantragt. In den Anzeigen sei behauptet worden, dass mit dem kostspieligen Rückkauf der Börsengang von Meinl International Power (MIP) gerettet werden hätte sollen. Der MEL-Kurs soll demnach künstlich gestützt worden sein, um die Emission der MIP nicht zu gefährden. Für alle Personen gilt die Unschuldsvermutung. Meinl, Grasser und Haider haben mehrfach betont, sie hätten sich nichts zuschulden kommen lassen.

Die Staatsanwaltschaft hat damit die gerichtliche Genehmigung für eine Einschau in die Protokolle von Finanzmarktaufsicht (FMA) und Notenbank, die beide mit der Prüfung von MEL und Meinl Bank befasst sind.

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