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Von wegen gesund: So schaden Joghurtdrinks unserem Körper

Bei gekauften Jogurtdrinks ist oft zu viel Zucker drin.
Bei gekauften Jogurtdrinks ist oft zu viel Zucker drin. ©pixabay.com
Wer sich mit einem Joghurtdrink Gutes tun möchte, wird laut einer neuen Studie des VKI schnell enttäuscht. Die Getränke sind nämlich alles andere als gesund.


Milch und Milchprodukte sind zwar wichtige Nährstofflieferanten, doch die vielfach als gesund beworbenen Joghurtdrinks seien wahre Zuckerfallen, berichtete das Verbraucherschutzmagazin “Konsument” in seiner neuesten Ausgabe. Bis zu elf Stück Würfelzucker sind in einem Getränk enthalten. Meist wird dadurch die täglich empfohlene Menge bereits überschritten.

Nur Fruchtsaft statt Früchten

Die Konsumentenschützer haben sich 18 Joghurtdrinks – meist mit Erdbeergeschmack – genau angesehen. Ob ein Produkt viel Süßes enthält, war bereits daran zu sehen, dass der Zuckergehalt auf der Zutatenliste auf Platz zwei nach dem Joghurt angeführt war. Den höchsten Gehalt an freiem Zucker – ohne Milch- und Fruchtzucker – hatte das “Andechser natur Bio Lassi Himbeere” mit 12,2 Gramm auf 100 Gramm, was etwa elf Stück Würfelzucker entspricht.

Die geringste Konzentration wurde im “NÖM Fasten Joghurt Drink Erdbeere” mit 0,8 Gramm auf 100 Gramm sowie in der “Kärntnermilch Joghurt Drink Erdbeere mit 2,6 Gramm auf 100 Gramm gefunden. Das “NÖM”-Produkt wies laut den Testern zwar den wenigsten Zuckergehalt auf, enthält allerdings laut den Angaben gar keine Früchte, sondern lediglich Fruchtsaft.

Maximale Zuckerdosis überschritten

Da diese Drinks meist auf einmal ausgetrunken werden, werden je nach Zuckergehalt mit einer einzigen Packung – meist 500 Gramm – 30 bis 45 Gramm Zucker konsumiert. Damit wird die täglich empfohlene Maximaldosis erreicht und sogar überschritten. “Man sollte sich also bewusst sein, dass man mit einem Joghurtgetränk durchschnittlich zwischen 250 und 400 Kilokalorien aufnimmt. Das entspricht einer üppigen Zwischenmahlzeit”, sagte VKI-Ernährungsexpertin Katrin Mittl dem “Konsument”.

(APA/red)

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