Von sechs Morden heuer schon vier geklärt

Gute Aufklärungsquote für die Polizei im heurigen Jahr.
Gute Aufklärungsquote für die Polizei im heurigen Jahr. ©APA
Sechs Tötungsdelikte hat es in diesem Jahr bereits gegeben, drei davon alleine am Wochenende des 19. Februars 2011. Vier Bluttaten hat die Polizei bisher geklärt.

Offen sind damit der Mord an einem 36-jährigen Gebrauchtwarenhändler in einer Lagerhalle in der Donaustadt vom 13. Februar und der Mord an einem 41-Jährigen in seiner Wohnung in Margareten. Im Fall des Altwarenhändlers sind sich die Ermittler noch nicht bezüglich des Motivs im Klaren. Das Opfer habe vielfältige Geschäfte am Laufen gehabt, heißt es. Die Kriminalisten hören sich derzeit offenbar im Bekanntenkreis des Opfers um und gehen einigen Hinweisen nach. Bei dem erstochenen 41-Jährigen in Margareten geht das Landeskriminalamt offenbar von einem Hintergrund im Suchtgiftmilieu aus. Das Opfer war im Methadonprogramm, die Ermittler sammeln derzeit Informationen in der Szene. Konkrete Spuren dürfte es bisher in beiden Fällen nicht geben.

Mordfall Valmir L. in Simmering geklärt

Zuletzt wurde der erste Mord des Jahres geklärt: In der Nacht auf den 4. Jänner wurde der 18 Jahre alter Lehrling Valmir L. in Simmering auf offener Straße rücklings erstochen. Die beiden Mörder wurden bei der Flucht vom Tatort beobachtet. Hinweise führten letztendlich auf die Spur zweier Jugendlicher, die am Dienstagnachmittag festgenommen wurden und bereits gestanden haben.

Polizei feiert weitere Ermittlungserfolge

Am Abend des 28. Jänners wurde ein 69 Jahre alter gebürtiger Tunesier in unmittelbarer Nähe seines Wohnhauses in Wien-Penzing mit einem Hammer attackiert. Er starb am 7. Februar an seinen Kopfverletzungen. Als mutmaßlicher Täter wurde am 3. Februar ein 37-jähriger Landsmann des Opfers festgenommen, am 14. Februar ein 25 Jahre alter Mann als dessen Komplize.

Am 19. Februar wurde die Leiche eines 48-jährigen Mannes in dessen Wohnung in Hietzing gefunden. Ein Nachbar wurde unter dem Verdacht festgenommen, den Frühpensionisten erstochen zu haben. Ein 50 Jahre alter Mann starb am Abend des 20. Februars im Krankenhaus an Stichverletzungen, die ihm offenbar von seiner Lebensgefährtin bei einem Streit in der gemeinsamen Wohnung in der Leopoldstadt zugefügt worden waren. Die Frau wurde festgenommen.

 

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