Von konzessionslosen Wirten bis zu Roadrunner-Rennen

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Polizei griff im nächtlichen Wien hart durch: Lokalschließungen, mehrere "Pfuscher" wurden aus dem Verkehr gezogen und ein Einbrecher sowie Roadrunner gingen den Zivilstreifen zufällig ins Netz.

Im Rahmen einer Schwerpunktaktion von Polizei und des Teams KIAB (Kontrolle illegaler ausländischer Beschäftigter) sind in der Nacht auf Samstag von der Magistratsdirektion Wien vier Lokale in Wien-Favoriten geschlossen sowie ein dutzend ausländische und zwei inländische Pfuscher aus dem Verkehr gezogen worden. In sieben weiteren Fällen wurden lärmende Musikanlagen entdeckt und außer Betrieb genommen.


Musik so laut wie startendes Flugzeuge

Das magistratische Bezirksamt und das Marktamt stellten neuerlich etliche Hygienemissstände und Verletzungen des Gewerberechts fest. Der Grund der Schließungen der vier Lokale, darunter eine Pizzeria in der Triesterstraße und ein Weinlokal in der Quellenstraße: Die Wirten verfügten über keine Konzession. In einer geschlossenen Diskothek wurde Musik mit fast 100 Dezibel gespielt, was dem Lärmpegel eines startenden Flugzeuges entspricht.

Im Zuge der Lokalüberprüfungen erwischte die Polizei übrigens auch einen jungen Einbrecher auf frischer Tat, als er gerade in eine Apotheke in der Per Albin Hansson-Siedlung eindringen wollte. Er wurde fest genommen.


Zivilstreife schnappte Roadrunner

Neben der Lokalüberprüfung gab es auch eine Kontrolle von so genannten Roadrunners, die mit auffrisierten Autos auf der Triesterstraße und Südosttangente unterwegs waren. Eine Zivilstreife der Polizei geriet bei einer Kontrollfahrt in Höhe der Gürtelausfahrt zwischen zwei entsprechende Fahrzeuge, die gerade ein Rennen veranstalteten. Erst auf Höhe des Laaerbergtunnels konnten die Fahrzeuge gestoppt werden. Den Lenkern wurde auf der Stelle der Führerschein abgenommen.

Link: Lokalführer für Wien

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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