VollFANS statt "voll fett" auf Facebook

Fans ja, fett nein - dafür steht die neue Kampagne der Drogenhilfe
Fans ja, fett nein - dafür steht die neue Kampagne der Drogenhilfe ©Bilderbox
Gemeinsam an die Fans der beiden Wiener Großklubs geht die Drogenkoordination Wien mit einer Kampagne für Torrausch statt Bierrausch am Fußballplatz an Jugendliche heran.

Und natürlich ist die Kampagne “VOLLFAN statt voll fett”, bei der jugendliche Fußballfans des FK Austria und des SK Rapid über die Folgen von riskantem Alkoholkonsum informiert werden, auch auf Facebook präsent. So werden Jugendliche und junge Erwachsene auch zwischen den Matchterminen erreicht und zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol angeregt. Damit sich die Fans nicht in die Quere komme, wurden zwei Facebook-Seiten angelegt: Vollfans Rapid und Vollfans Austria.

Beide Seiten konnten, dank intensiver Bewerbung auf den Facebookseiten der beiden Vereine, innerhalb kürzester Zeit Hunderte Fans zum ‘Gefällt mir’ bewegen.

Zeitgemäße Kommunikation im Vordergrund

“Es ist wichtig, Jugendliche und junge Erwachsene mit zeitgemäßen Medien anzusprechen. Facebook ist dabei ein nicht mehr wegzudenkender Kommunikationskanal”, begründet die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely den Fokus auf die Social-Media-Plattform. “Um die Fans auch zwischen denVollFAN -Aktionstagen in der Generali-Arena und im Hanappi-Stadion zu erreichen und zur kritischen Auseinandersetzung mit Alkohol anzuregen, ist Facebook heute mehr gefragt als eine Website”, bekräftigt der Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel.

Interaktion auch im Stadion

Doch natürlich zeigt das VollFAN-Team auch Präsenz in der realen Welt: Zwei Termine in den Stadien gibt es noch vor dem Saisonende, drei dann im Herbst. Dabei werden zwei Stunden vor Anpfiff die jungen Fans eingeladen, via Tablet-PC ihr Know-how bei einem Fanquiz zu überprüfen. Die eigens für Tablet-PCs programmierte Version des Quiz, die unabhängig von der Facebook-App funktioniert, wird heuer anstatt des klassischen Totos eingesetzt, mit dem im Vorjahr die Fans vor Ort angesprochen wurden. (APA/Red)

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