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Volksbefragung: Knoflacher für teurere Parkplätze statt Citymaut

Verkehrsexperte Hermann Knoflacher schlägt teurere Parkplätze statt City-Maut vor.

Die vorläufig deutliche Ablehnung einer Citymaut in Wien war für den Verkehrsplaner Hermann Knoflacher “ziemlich erwartbar”. Angesichts von knapp 25 Prozent Ja-Stimmen im Zuge der Volksbefragung sieht er dennoch “eine Verpflichtung für die Stadt, weiterhin energisch für Fußgänger und Radfahrer einzutreten”. Möglich wäre dies etwa durch eine Anhebung der Parkgebühren, schlug Knoflacher am Sonntag im APA-Gespräch vor.

An der Formulierung am Stimmzettel sei die Citymaut nicht gescheitert. Diese habe in Wien nämlich generell keine Chance – “egal, wie man fragt”. Das liege aber auch daran, dass in der Bundeshauptstadt in den vergangenen Jahren viel geschehen sei. Als Beispiel nannte der Verkehrsplaner, der an der TU Wien tätig ist, die vergleichsweise große Anzahl an Fußgängerzonen und den “exzellenten” öffentlichen Verkehr.

Weitere Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer bedeuteten jedenfalls zusätzliche Maßnahmen in Sachen Autoverkehr. Anstatt einer Citymaut wären etwa noch mehr Vorrang für Öffis im Oberflächenverkehr oder teurere Parkplätze denkbar: “Das Problem ist, dass davon momentan zu viele zu billig angeboten werden.”

Knoflacher – durchaus als autokritisch geltend – hatte sich bereits im Vorfeld der Volksbefragung skeptisch zu einer Citymaut in Wien geäußert. Diese doktere nur am Symptom herum und schädige mitunter die innerstädtische Wirtschaft, so seine Argumentation.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) begrüßte heute, dass die Zustimmung zu einer Stadtmaut höher als erwartet ausgefallen sei und appellierte in einer Aussendung an die Stadtregierung, dieses Votum ernst zu nehmen und die Belastungen durch den Verkehr zu verringern. Die Einführung einer Citymaut lehnten laut gestrigem ersten Zwischenergebnis 72,06 Prozent der Wähler ab. 23,94 Prozent sprachen sich dafür aus. In diesem Ergebnis sind die Briefstimmen noch nicht enthalten.

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