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Vogelgrippe-Virus: Stallpflicht in OÖ Gemeinden

Bei hundert toten Vögeln - hauptsächlich Möwen - in Salzburg wurde das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen.
Bei hundert toten Vögeln - hauptsächlich Möwen - in Salzburg wurde das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen. ©APA/dpa/Jonas Walzberg (Sujet)
Rund 100 tote Vögel im Norden des Salzburger Flachgau waren mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 infiziert. Nun wurde im angrenzenden Oberösterreich die Stallpflicht verhängt.

Daraufhin ordnete die Bezirkshauptmannschaft Braunau im angrenzenden Oberösterreich für drei Gemeinden Sicherheitsmaßnahmen an, wie das Land Oberösterreich am Dienstag berichtete.

Vogelgrippe-Virus in Salzburg: In OÖ Gemeinden Stallpflicht verhängt

In der Gemeinde Franking sowie den Katastralgemeinden Moosdorf der Gemeinde Moosdorf und Steinwag der Gemeinde St. Pantaleon gelten ab sofort Verbringungsbeschränkungen für wild lebende Vögel sowie Erzeugnissen daraus. Tot aufgefundene Vögel müssen gemeldet und Geflügel im Stall bzw. in einem nach oben hin abgedeckten Bereich gehalten werden, um Kontakt zu Wildvögeln und deren Ausscheidungen bestmöglich zu verhindern.

Keine relevante Gefahr des Virus H5N1 für Menschen

Für Menschen stelle das Influenza-A Virus H5N1 keine relevante Gefahr dar, allerdings müsse Hausgeflügel vor einer Infektion mit dem hochansteckenden Vogelgrippe-Virus geschützt werden, hieß es. Geflügelhalter sollen bestimmte Hygienemaßnahmen einhalten und jedenfalls vor Betreten der Stallung Kleidung und Schuhe wechseln bzw. desinfizieren, um einen Erregereintrag zu verhindern. Ohnehin sei österreichweit Wassergeflügel getrennt von Hühnern zu halten, Geflügel darf nicht im Freien gefüttert werden und die Tränkung darf nicht mit Oberflächenwasser erfolgen, zu dem Wildvögel Zugang haben.

(APA/Red)

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