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Violetter Solosturm

Am Wochenende erwacht die Fußball-Meisterschaft aus dem Winterschlaf. Der Solosturm der Wiener Austria zum Meistertitel ist nach Ansicht von Teamchef Hans Krankl nicht zu stoppen.

APA: Zur Liga-Halbzeit läuft alles auf ein violettes Solo hinaus. Der Meistertitel kann ja nur an die Wiener Austria gehen oder?
Krankl: “Die Situation mit der Austria sehe ich auch so. Würde der Meister nicht Austria heißen, wäre das eine Sensation. Um die Plätze dahinter werden Sturm Graz, GAK, Rapid und SV Pasching kämpfen.”

APA: Welche Vereine müssen um den Klassenerhalt im Oberhaus zittern?
Krankl: “Da unten werden sicher mein Ex-Verein Admira Mödling und Bregenz verwickelt sein. Ried sicher nicht, die Innviertler sind sehr heimstark. Salzburg kam bisher auch nicht so auf Touren.”

APA: Austria besitzt dank des großzügigen Mäzens Frank Stronach viel Geld und holt viele Spieler. Auch junge heimische Talente, die dann auf der Bank oder der Tribüne sitzen müssen.
Krankl: “In meinem Sinn ist das nicht, aber die Austria ist angetreten, um in die Champions League zu kommen und versucht diesbezüglich alles und verfügt daher auch über einen großen Kader. Es ist aber schade, dass die jungen österreichischen Teamspieler, die wirklich eine Perspektive haben, übrig bleiben. Vielleicht werden sich einige doch durchsetzen.”

APA: Wie beurteilen Sie die Zwei-Klassen-Gesellschaft im Oberhaus?
Krankl: “Je mehr Spieler die Austria einkauft, desto schwieriger wird es für den Rest der Liga, den Goliath zu besiegen. Man hat im Herbst aber auch gesehen, dass Kleine hin und wieder Überraschungen liefern. Ried und Pasching haben das vorexerziert. Von den anderen neun Vereinen kann jeder jeden schlagen.”

APA: Liga-Chef und Austria-Mäzen Frank Stronach ist Anfang Februar mit dem Juno-Projekt und der Elfer-Liga ab 2003/04 an die Öffentlichkeit gegangen. Wie stehen Sie als Mitglied der dafür eingesetzten Arbeitsgruppe dazu?
Krankl: “Das ist meine Grundidee, der Nachwuchs muss Woche für Woche hart gefordert werden. Stronach hat zwar das Recht, an die Öffentlichkeit zu gehen, doch es war zu früh. Wir müssen alles zuerst intern und zwischen der Bundesliga und dem ÖFB besprechen sowie jeden brauchbaren Vorschlag aufnehmen, darüber reden und dann letztlich die Frage der Umsetzung, der Machbarkeit stellen.”

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