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Vilimsky rechnet mit Großer Koalition

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky rechnet nach Vorliegen der ersten Hochrechnungen mit einer Großen Koalition.

Eine Regierungsbeteiligung der FPÖ wollte er nicht ausschließen. Er sei aber Realist und gehe davon aus, dass sich Schwarz und Rot „ein bequemes Koalitionsbett“ richten werden, so Vilimsky bei der blauen Wahlparty im Restaurant Adam.

Die FPÖ wolle niemanden ausgrenzen, man werde aber wahrscheinlich keinen Partner für eine Koalition finden, so Vilimsky weiter. Die FPÖ würde als „Störfaktor“ empfunden, da es sich die Großen „richtig gemütlich machen wollen“. ÖVP und SPÖ würden „zueinander finden“. Dabei sei es unerheblich, ob der Kanzler Wolfgang Schüssel oder Alfred Gusenbauer heißt. Es werde auf jeden Fall ein „Schüsselbauer“ sein, so Vilimsky.

Eine Ampelkoalition etwa zwischen Schwarz, Blau und Orange ist für Vilimsky nicht vorstellbar, ebenso wenig wie eine Wiedervereinigung mit dem BZÖ. Das BZÖ habe keine Relevanz. Er rechne damit, dass es sich „rasch zerschlagen wird“, so Vilimsky weiter.

Für seine Partei bekräftigte der Generalsekretär, dass man die Wahlziele, über zehn Prozent zu kommen und den dritten Platz zu erobern, erreicht habe. Das sei Anlass zu großer Freude, so Vilimsky, der davon ausgeht, dass nach Vorliegen der Wien-Ergebnisse die „Schere“ zwischen Blau und Grün zu Gunsten der FPÖ weiter aufgehen werde. „Es täte Österreich gut, wenn Schüssel zurücktritt.“

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